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Welt Portman bleibt Preisverleihung in Israel fern
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21:01 21.04.2018
Hollywood-Star Natalie Portman verzichtet aus Protest gegen die israelische Regierung auf die Teilnahme an einer prestigeträchtigen Preisverleihung in Jerusalem. Quelle: AP
New York

Hollywood-Star Natalie Portman verzichtet aus Protest gegen die israelische Regierung auf die Teilnahme an einer prestigeträchtigen Preisverleihung in Jerusalem. Sie habe den Eindruck vermeiden wollen, dass sie den als Redner geladenen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu unterstütze, erklärte Portman auf Instagram. In ihrer Mitteilung heißt es: „Wie viele Israelis und Juden in aller Welt kann ich kritisch zur Führung Israels stehen, ohne die gesamte Nation boykottieren zu wollen.“

Die in Israel geborene Schauspielerin sollte Ende Juni mit dem Genesis-Preis 2018 ausgezeichnet werden, der auch als „jüdischer Nobelpreis“ bezeichnet wird. Er ehrt laut Veranstaltern Menschen, die durch ihre Leistung inspirieren und sich für jüdische Menschen und Werte engagieren. Der Veranstalter hatte „politische Gründe“ für Portmans Absage angedeutet und erklärt, die Künstlerin habe „die jüngsten Ereignisse in Israel als extrem bedauerlich empfunden“. Einige israelische Politiker reagiert darauf empört.

Massenproteste im Gazastreifen reißen nicht ab

Bei Massenprotesten im Gazastreifen sind seit Ende März Dutzende Palästinenser getötet und Hunderte durch Schüsse israelischer Soldaten verletzt worden. Das Vorgehen der Armee wurde unter anderem von Menschenrechtsorganisationen als unverhältnismäßig kritisiert.

Israel sei als Rückzugsraum für jene gegründet worden, die vor dem Holocaust flohen, erklärte Portman nun. „Aber die Misshandlung all jener, die heute unter Gräueltaten leiden, entspricht nicht meinen jüdischen Werten. Weil ich mich um Israel sorge, muss ich aufstehen gegen Gewalt, Korruption, Ungleichheit und Machtmissbrauch.“

Von dpa/RND

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