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Welt Polizei ermittelt nach Greenpeace-Protest an der Siegessäule
Mehr Welt Polizei ermittelt nach Greenpeace-Protest an der Siegessäule
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15:07 26.06.2018
Ein Polizist steht an der Siegessäule in Berlin. Am Donnerstagmorgen haben Greenpeace-Aktivisten mehrere tausend Liter Farbe ausgeschüttet Quelle: EPA
Berlin

Nach der Straßen-Farbaktion von Greenpeace rund um die Siegessäule in Berlin hat nun die Polizei Ermittlungen aufgenommen. Es bestehe der Verdacht des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz, sagte ein Sprecher der Polizei am Dienstag. Vor Ort nahmen die Beamten die Personalien von einigen Aktivisten auf.

Sie hatten am Dienstagmorgen mehrere tausend Liter gelber Farbe an dem viel befahrenen Kreisverkehr ausgeschüttet. Bilder aus der Luft erinnerten an eine Sonne.

Anlass der Aktion ist das erste Treffen der Kohlekommission der Bundesregierung am Dienstag. Unter dem Motto „Sonne statt Kohle“ demonstrierten die Umwelt-Aktivisten für den Kohleausstieg.

Berliner Stadtreinigung über mehrere Stunden im Einsatz

Wegen der Farbe seien die Fahrbahnmarkierungen nicht mehr sichtbar gewesen. Die Berliner Stadtreinigung (BSR) war daraufhin mehrere Stunden im Einsatz, um die Straßen wieder zu reinigen.

Reinigungswagen der Berliner Stadtreinigung waren mehrere Stunden im Einsatz Quelle: EPA

„Wir sind mit drei Spülwagen und fünf Kehrmaschinen im Einsatz“, sagte BSR-Sprecher Sebastian Harnisch. Die Mitarbeiter müssten mehrere Durchgänge fahren, um die Farbe zu entfernen.

Wie Greenpeace mitteilte, handelt es sich bei der Farbe um ein ökologisch unbedenkliches, selbst angerührtes Gemisch aus Zellulose und dem Mineral Spinell. Die Reinigungskosten muss die Umweltorganisation übernehmen. Laut Polizei sei die Aktion nicht angemeldet gewesen.

Von RND/dpa

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