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Politik Uno: Zahl der Bootsflüchtlinge in Europa hat 2018 abgenommen
Mehr Welt Politik Uno: Zahl der Bootsflüchtlinge in Europa hat 2018 abgenommen
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14:55 21.12.2018
Migranten sitzen auf einem überladenen Schlauchboot im Mittelmeer. Quelle: Lena Klimkeit/dpa
Genf

In diesem Jahr sind laut den UN deutlich weniger Flüchtlinge und Migranten per Boot nach Europa gekommen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Auch hätten weniger Menschen auf dem gefährlichen Seeweg über das Mittelmeer ihr Leben verloren, teilte die Internationale Organisation für Migration der UN (IOM) am Freitag in Genf mit.

Vom 1. Januar bis zum 19. Dezember 2018 hätten mehr als 113.000 Männer, Frauen und Kinder die Küsten Europas erreicht, die meisten stammten aus Afrika, erklärte IOM-Sprecher Joel Millman. Vom 1. Januar bis zum 19. Dezember 2017 seien es mehr als 168.000 gewesen.

Den Angaben zufolge starben im laufenden Jahr 2.242 Menschen bei der Passage in oft völlig seeuntauglichen Schlepperbooten. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres seien es 3.136 gewesen, hieß es. Allerdings könnten die Dunkelziffern deutlich höher liegen.

Den Rückgang erklärt die IOM auch mit der restriktiven Politik in vielen europäischen Ländern. Dazu gehört etwa die Sperrung italienischer Häfen für private Seenotrettungsschiffe. 2018 hätte die meisten Migranten und Flüchtlinge Spanien erreicht, den Angaben nach waren es mehr als 56.000. Dahinter folgen Griechenland mit mehr als 31.000 Ankünften und Italien mit mehr als 21.000. Die restlichen Menschen seien in Zypern und Malta an Land gegangen.

Als Migranten werden Menschen bezeichnet, die ihre Heimat aus wirtschaftlichen Gründen verlassen und auf ein besseres Leben in anderen Staaten hoffen. Flüchtlinge hingegen suchen Schutz in Europa, weil in ihren Ländern Gewalt herrscht oder sie verfolgt werden.

Von RND/epd

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