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Politik „Schön, dass Heißluftballon Schulz Luft entweicht“
Mehr Welt Politik „Schön, dass Heißluftballon Schulz Luft entweicht“
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17:02 14.04.2017
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Herausforderer Martin Schulz (SPD). Quelle: dpa
Hannover

„Schön, dass dem Heißluftballon Martin Schulz offensichtlich die Luft bereits wieder entweicht“, sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der Unionsbundestagsfraktion, Joachim Pfeiffer dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Allerdings gibt es für die Union und Angela Merkel auch keinen Grund zu Selbstzufriedenheit“, mahnte der Abgeordnete aus Baden-Württemberg. „Es gilt, verlorenes Vertrauen und Terrain an der offenen rechten Flanke zurückzugewinnen.“

Im neuen ARD-Deutschlandtrend, der am Freitag veröffentlicht wurde, liegen die CDU/CSU und Kanzlerin Angela Merkel wieder klar vor der SPD und ihrem Vorsitzenden Martin Schulz. Könnten die Bürger ihren Bundeskanzler direkt wählen, würden sich demnach 46 Prozent für Merkel und 40 Prozent für Schulz entscheiden. Im März hatte das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap noch 45 Prozent für Schulz und 36 Prozent für Merkel ermittelt. Einen ähnlichen Trend hatte vor einer Woche auch das ZDF-Politbarometer ermittelt. Auch in der Sonntagsfrage zog die Union der SPD mit 34 Prozent davon.

„Jetzt gibt es vielleicht die Chance, dass wieder Inhalte in den Vordergrund treten können“, sagte CDU-Mann Pfeiffer dem RND. Die Wähler müssten entscheiden, welche Politik für Deutschland und Europa sie wollten. „Wollen sie eine Vergemeinschaftung von Schulden mit Euro-Bonds wie Martin Schulz oder wollen Sie die Fortsetzung der strukturellen Reformen um die EU wieder wettbewerbsfähig und zukunftsfest zu machen wie Angela Merkel und Wolfgang Schäuble“, sagte Pfeiffer. „In Deutschland gilt es jetzt, Reformen anzupacken, damit wir an der Spitze bleiben und keine abwegige Gerechtigkeitsdebatte zu führen“, forderte Pfeiffer. „Kommando Rückwärts mir SPD und Schulz oder Kommando Vorwärts mit Union und Merkel – darum geht es jetzt.“

Von RND

Der Schulz-Effekt, der der SPD nach der Nominierung ihres Kanzlerkandidaten eine Umfragehoch beschert hat, ist teilweise schon wieder verpufft. Im März lag der SPD-Kandidat noch weit vor der Bundeskanzlerin.

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