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Politik In diesen Städten verlieren Autofahrer im Stau am meisten Zeit
Mehr Welt Politik In diesen Städten verlieren Autofahrer im Stau am meisten Zeit
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09:05 12.02.2019
Autofahrer verbrachten 2018 im Bundesdurchschnitt mehr als 120 Stunden im Stau. Quelle: Peter Kneffel/dpa
Berlin

Berliner Autofahrer brauchen laut einer Studie bundesweit die meiste Geduld. Im vergangenen Jahr verloren sie im Schnitt 154 Stunden in dichtem Verkehr und Stau, wie der Verkehrsdatenanbieter Inrix ausgerechnet hat. Leidgeprüft sind demnach auch Münchner und Hamburger, die 140 beziehungsweise 139 Stunden einbüßten. Im Bundesdurchschnitt verbrachten Autofahrer mehr als 120 Stunden im Stau. Deutsche Städte stehen aber noch recht gut da: Metropolen wie Rom, Paris, London und Moskau liegen deutlich über 200 Stunden.

Die Tabelle zeigt, wie lange die Autofahrer in den Städten 2018 im Stau standen und wie viel Kosten pro Fahrer dadurch anfielen

Quelle: INRIX

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Studie untersucht alle Straßen in Städten

Zu Staus gibt es unterschiedliche Statistiken. Der Autofahrerverein ADAC etwa untersucht die Staulängen auf Autobahnen. Das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen ist demnach am stärksten belastet.

Das Unternehmen Inrix dagegen hat Städte im Blick und dort alle Straßen. Die Daten kommen von Autoherstellern und Verkehrsbehörden. Verglichen wird die durchschnittliche Fahrtdauer mit der schnellstmöglichen Verbindung.

Zeit im Stau und in dichtem Verkehr

Inrix erfasste 2018 anders als in den Vorjahren nicht nur die Zeit, die Autofahrer im Stau verbrachten, sondern auch die Zeit in zähfließendem Verkehr. Dadurch erhöhte sich der durchschnittliche Zeitverlust gegenüber 2017 deutlich. Auf vergleichbarer Basis gerechnet sei die Belastung aber gesunken, betonte das Institut.

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Von RND/dpa

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