Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Politik Madrid zieht Polizisten aus Katalonien ab
Mehr Welt Politik Madrid zieht Polizisten aus Katalonien ab
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:53 26.12.2017
Einsatzkräfte der Guardia Civil gehen in der Stadt Santa Julia de Ramis gegen Unabhängigkeitsbefürworter vor. Quelle: dpa
Madrid/Barcelona

Die spanische Regierung zieht mehrere Tausend Polizisten aus Katalonien ab. Der Abzug solle bis zum Samstag abgeschlossen sein, teilten das Madrider Innenministerium und die spanische Polizeigewerkschaft am Dienstag mit.

Im Rahmen der sogenannten „Operation Kopernikus“ hatte Madrid im September Tausende Angehörige der staatlichen Polizeieinheiten Guardia Civil und Policía Nacional nach Katalonien geschickt. Wie viele Beamte es waren und wie hoch die Kosten ausfielen, hat die Regierung von Ministerpräsident Mariano Rajoy bisher nicht mitgeteilt. Medien sprachen von 4000 bis 6000 Polizisten.

Mit der Polizeiverstärkung wollte Madrid vor allem die Abhaltung des von der Regionalregierung in Barcelona für den 1. Oktober ausgerufenen Unabhängigkeitsreferendums verhindern. Trotz eines gerichtlichen Verbots und des zum Teil harten Polizeieinsatzes gaben damals Millionen Menschen - in der großen Mehrheit Anhänger der Separatisten - ihre Stimme ab.

Nach der Abstimmung und einem Beschluss zur Abspaltung von Spanien wurde die Regionalregierung von Carles Puigdemont dann Ende Oktober von Madrid abgesetzt. Rajoy rief damals regionale Neuwahlen aus, bei der die für die Unabhängigkeit eintretenden Parteien am Donnerstag erneut die Mehrheit der Sitze im Parlament von Barcelona errangen. Eine Regierungsbildung steht noch aus.

Von RND/dpa

Politik Auto rast in SPD-Parteizentrale - Haftbefehl nach Attacke auf Willy-Brandt-Haus

Nachdem ein Mann an Heiligabend mit seinem Wagen in das Foyer der SPD-Parteizentrale gerast war, hat der Ermittlungsrichter nun Haftbefehl gegen den 58-jährigen Berliner erlassen. Neben versuchter schwerer Brandstiftung wird dem Mann auch der Versuch einer Sprengexplosion vorgeworfen.

26.12.2017

Der Vorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, rechnet damit, dass die Arbeitgeber künftig wieder stärker an den Gesundheitskosten beteiligt werden. Er warnte zudem vor einer überstürzten Einführung der von der SPD geforderten Bürgerversicherung.

26.12.2017

Die „Admiral Gorschkow“ kam britischen Hoheitsgewässern nahe und wurde darum von der britischen Marine begleitet und überwacht. Hubschrauber kamen zum Einsatz, um weitere russische Schiffe in der Nähe zu beobachten. Es war nicht der erste Vorfall dieser Art.

26.12.2017