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08:57 14.04.2011
Die Gewerkschaft GDL strebt einen einheitlichen Tarifvertrag für die 26.000 Lokführer in Deutschland an. Quelle: dpa (Archiv)

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat die nächste Streikrunde des Tarifkonflikts eingeläutet. Die Konkurrenzbetriebe der Deutschen Bahn (DB) werden seit 2.00 Uhr am Donnerstagmorgen bestreikt, teilte die GDL am Donnerstag mit.

In Niedersachsen sind unter anderem die Gesellschaften Osthannoversche Eisenbahn, Westfalenbahn und Metronom betroffen. Bis Samstagnacht um 2.00 Uhr soll der Streik dauern.

„Mehr als 85 Prozent der Züge in Niedersachsen stehen still“, sagte der stellvertretende Bezirksvorsitzende der GDL Nord, Harald Ketelhöhn. Insgesamt streikten bislang rund 100 Lokführer.

Einige Unternehmen haben einen Schienenersatzverkehr eingerichtet. Nicht betroffen vom Streik der GDL ist die Eurobahn und die Deutsche Bahn.

Die Gewerkschaft fordert für die rund 26 000 Lokführer in Deutschland unter anderem einen einheitlichen Tarifvertrag im Regional-, Fern- und Güterverkehr - egal, bei welchem Betreiber sie arbeiten.

dpa

Text wurde aktualisiert

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