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Politik Kein Platz für Machos
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08:24 02.11.2017
Debatte um Herabsetzung von Frauen: #MeToo-Demonstration. Quelle: imago
Berlin

Deutschlands Kapital sind seine schlauen Köpfe. Jeden einzelnen brauchen wir, um die Chancen der Globalisierung und der Digitalisierung zu nutzen und im Wettbewerb zu bestehen. Kompetenz und Innovativkraft ist keine Frage des Geschlechts, daher rede ich hier selbstverständlich von Männern und Frauen. Chauvinismus und Machismus sollten in deutschen Unternehmen keinen Platz mehr haben. Die Debatte, die #MeToo ausgelöst hat, ist leider eine altbekannte. Gleichberechtigung und Respekt am Arbeitsplatz dürfen keine leeren Worthülsen sein. Beides muss von allen verstanden und gelebt werden.

„Gemischte Teams sind erfolgreicher“

Wir wissen längst, dass gemischte Teams wirtschaftlich erfolgreicher und kreativer sind. Gerade in Zeiten, in denen Unternehmen immer öfter keine Fachkräfte finden, kann es sich niemand leisten, die Potenziale von Frauen zu verschenken: Abitur machen mehr Mädchen als Jungen, gleich viele schließen ein Studium ab. Unsere hervorragend ausgebildeten Frauen wünschen sich Karrierechancen, guten Verdienst und gleichen Zugang zu Finanzierungsquellen. Wir wollen „gute Arbeit“ mit flexiblen Arbeitszeitmodellen und anständiger Bezahlung in allen Branchen, insbesondere bei Berufen im Gesundheits- oder Sozialbereich, die als weniger hochwertig angesehen beziehungsweise entlohnt werden.

Wer als Arbeitgeber attraktiv sein will, holt mehr Frauen auf alle Ebenen, auch in seine Vorstände und Aufsichtsräte. Wer eine starke Wirtschaft will, muss auf starke Frauen setzen. Diese starken Frauen haben wir in Deutschland. Sie verdienen es, mindestens die gleichen Chancen zu haben wie Männer.

Brigitte Zypries ist Bundesministerin für Wirtschaft und Energie.

Von Brigitte Zypries

Er tötete acht Menschen – und zeigt offenbar keine Reue. Der Attentäter von New York wurde wenige Stunden nach der Tat wegen Terrorismus angeklagt. US-Präsident forderte auf Twitter deutlich die Todesstrafe für den 29-Jährigen.

02.11.2017
Politik Programm zur künstlichen Intelligenz - Der begehrteste Partner des Pentagons heißt Google

Eigenständige Kampfroboter gibt es bisher nur in Science-Fiction-Filmen zu sehen. Die bedrückende Fantasie könnte jedoch schneller Realität werden als erwartet: Das Pentagon plant offenbar enorme Investitionen in die künstliche Intelligenz, um gemeinsam mit Konzernen wie Google die Militärtechnik zu revolutionieren.

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Der entscheidende Tipp zur Festnahme eines Gefährders in Schwerin kam aus dem Ausland. GdP-Chef Oliver Malchow will deshalb die Kooperation europäischer Geheimdienste weiter ausbauen und verbessern.

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