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Politik Jeder Dritte fürchtet Anstieg der Terror-Gefahr
Mehr Welt Politik Jeder Dritte fürchtet Anstieg der Terror-Gefahr
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10:55 29.12.2017
Der Anschlag in Barcelona am 17. August war einer der bisher schwersten Terrorakte von IS-Anhängern in Europa. Quelle: imago/Agencia EFE
Berlin

Nach den Gebietsverlusten der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) im Irak und in Syrien rechnet jeder dritte Deutsche mit mehr Anschlägen in Europa. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur gehen 34 Prozent davon aus, dass die Terrorgefahr in Europa im kommenden Jahr eher steigt. Nur sechs Prozent erwarten eine Abnahme. 46 Prozent meinen, dass die Bedrohung durch den IS gleich bleibt.

2017 waren im Irak und in Syrien fast alle vom IS besetzten Gebiete zurückerobert worden. In den vergangenen Jahren waren mehr als 950 Islamisten aus Deutschland Richtung Syrien und Irak ausgereist, um sich dort dem IS anzuschließen. Einige davon sind in den Kampfgebieten ums Leben gekommen. Ein Drittel ist wieder nach Deutschland zurückgekehrt.

Polizei und Geheimdienste befürchten nun, dass auch die restlichen Dschihadisten zurückkehren und hier Anschläge begehen könnten. Die Zahl islamistischer Gefährder in Deutschland ist mit gut 700 schon jetzt so hoch wie nie. Dies sind Personen, denen die Sicherheitsbehörden grundsätzlich einen Terrorakt zutrauen.

Von dpa/RND

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