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14:00 16.01.2018
Vor allem die Zuwanderung ist dafür verantwortlich, dass mehr Menschen in Deutschland leben. Quelle: dpa
Wiesbaden

Die Zahl der in Deutschland lebenden Menschen ist bis Ende 2016 auf 82,5 Millionen Menschen gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag berichtete, bedeutete das einen Zuwachs um 346.000 Menschen oder 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Wie bereits in den Vorjahren war der Bevölkerungsanstieg vor allem auf Zuwanderung zurückzuführen. Sie sorgte für einen Überschuss von 498.000 Menschen – ein Jahr zuvor waren es noch mehr als 1,1 Millionen gewesen.

Außerdem gab es auch 2016 ein Geburtendefizit, das heißt es gab mehr Todesfälle als Geburten. Allerdings fiel dieses Defizit mit 118.000 niedriger aus als im Vorjahr, als zwischen Neugeborenen und Verstorbenen eine Zahlen-Lücke von 188.000 klaffte.

Der Ausländeranteil steigt auf 11 Prozent

Die Zahl der Menschen mit einem ausländischen Pass stieg in Deutschland um 6,6 Prozent auf 9,2 Millionen an. Die deutsche Bevölkerung hingegen ging im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozent zurück. Der Ausländeranteil in Deutschland erhöhte sich damit von 10,5 Prozent im Jahr 2015 auf 11,2 Prozent Ende vergangenen Jahres.

Am meisten Zuwachs verzeichnete die Hauptstadt: In Berlin lebten Ende 2016 1,6 Prozent mehr Menschen als ein Jahr zuvor. Auch in Hamburg (+1,3 Prozent) und Bremen (+1,1 Prozent) war der Zuwachs überdurchschnittlich. Zurück ging die Bevölkerungszahl dagegen in Thüringen (-0,6 Prozent), Sachsen-Anhalt (-0,4 Prozent), Sachsen (-0,1 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (-0,1 Prozent). Alle Bundesländer im Überblick:

Von dpa/RND