Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Deutschland / Welt Zwölf Jahre Haft für Brasiliens Ex-Präsidenten
Mehr Welt Politik Deutschland / Welt Zwölf Jahre Haft für Brasiliens Ex-Präsidenten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:13 24.01.2018
Der frühere brasilianische Präsident Luiz Inacio Lula da Silva. Quelle: dpa (Archiv)
Porto Alegre

Der langjährige Präsident Brasiliens, Luiz Inácio Lula da Silva, soll wegen Korruption und Geldwäsche für zwölf Jahre und einen Monat ins Gefängnis. Das entschied ein Berufungsgericht am Mittwoch in Porto Alegre und erhöhte damit sogar noch die Strafe der ersten Instanz. Damit könnte der 72-Jährige auch nicht wie geplant im Oktober erneut für das Präsidentenamt kandidieren.

Die Entscheidung fiel mit 3:0 Stimmen einstimmig. In erster Instanz war Lula im Juli zu neuneinhalb Jahren verurteilt worden. Er bleibt vorerst noch auf freien Fuß und könnte versuchen, am Obersten Gerichtshof eine Revision zu erwirken. Aber nach zwei klaren und harten Urteilen wird ein Vermeiden der Haftstrafe unwahrscheinlich. Zudem bedeutet das Berufungsurteil, dass er höchstwahrscheinlich nicht als Kandidat der linken Arbeiterpartei bei der Wahl im Oktober antreten kann.

Lula hatte das Land von 2003 bis 2010 regiert. In Umfragen für die kommende Wahl führt er. Ihm wird vor allem zu Last gelegt, dass ein Baukonzern, der von öffentlichen Auftragsvergaben profitierte, ein Penthouse am Atlantik für Lula teuer herrichten ließ. Er bestreitet, dass die Immobilie für ihn bestimmt gewesen sei. Lula hat unabhängig von dem Urteil für die nächsten Tage eine Äthiopien-Reise geplant.

Von RND/dpa

Die Frage eines eigenen Kurden-Staates ist zu einem gordischen Knoten der Weltpolitik geworden. Ein 30-Millionen-Volk ruft danach – daran ändert auch der neue türkische Feldzug nichts, meint Joachim Zießler.

24.01.2018

Nicht nur Bundeskanzlerin Angela Merkel pochte in Davos auf die Grundwerte der Globalisierung. Auch Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron plädierte für mehr Gerechtigkeit in der weltweiten Zusammenarbeit – und forderte eine Strategie für die EU.

24.01.2018
Deutschland / Welt Rede beim Weltwirtschaftsforum - Merkel warnt vor neuem Nationalismus

Europa lautet das inoffizielle Thema des zweiten Tags beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Bundeskanzlerin Merkel mahnt eine engere außenpolitische Zusammenarbeit der EU an – und warnt vor Abschottung einzelner Staaten.

24.01.2018