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Deutschland / Welt Union und SPD streiten über Fairness im Wahlkampf
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21:55 14.02.2017
Für CDU-Generalsekretär Peter Tauber gehört „eine gewisse Härte“ dazu. SPD-Generalsekretärin Katarina Barley warnt dagegen vor eine „Schmutzkampagne“. Quelle: Dpa
Hannover

Im Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland, RND, sagte SPD-Generalsekretärin Katarina Barley, die Union sei „nicht mehr in der Lage“ für die eigene Kandidatin Wahlkampf zu führen, sondern nur noch gegen Martin Schulz. „Deshalb versucht sie jetzt, unseren Kandidaten zu beschädigen.“

Barley: „Zur Schmutzkampagne fehlt da nicht mehr viel“

Dabei zeige sich gerade, dass Schulz nahe bei den Menschen sei und viele wollten ihn beispielsweise einfach umarmen. „Bei Angela Merkel sehe ich diese Nähe und Emotionalität nicht.“ Deshalb sammele man in der Union „gezielt Material“ gegen Martin Schulz. „Zur Schmutzkampagne fehlt da nicht mehr viel.“

CDU-Generalsekretär Peter Tauber sagte dem RND, schon Alfred Dregger habe gewusst, Wahlkampf komme von kämpfen „und dazu gehört auch eine gewisse Härte“. Wer kritische Fragen nach Inhalten stelle, betreibe noch lange keine Schmutzkampagne. Schulz „stellt sich immer noch als der bescheidene Buchhändler aus Würselen dar – ist aber dienstältestes Mitglied im SPD-Präsidium und stand fünf Jahre an der Spitze des Europäischen Parlaments, dem er 23 Jahre angehörte.“ Und darüber „werden wir den Streit suchen.“

Tauber: Eine gewisse Härte gehört dazu

Ein von der SPD gefordertes Fairness-Abkommen für den Wahlkampf habe die Union nicht nötig. „Für uns Christdemokraten ist es eine Selbstverständlichkeit, fair Wahlkampf zu führen“, sagte Tauber. „Wir als CDU haben frühzeitig deutlich gemacht, dass wir nicht alles nutzen, was in Wahlkämpfen anderer Länder normal ist. Wir werden keine Social Bots oder Fake News einsetzen.“

Von RND

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