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Deutschland / Welt Ungarn beschleunigt Zaunbau an serbischer Grenze
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13:50 25.07.2015
Migraten werden an der ungarisch-serbischen Grenze von ungarischen Sicherheitsbeamten in Gewahrsam genommen. Quelle: dpa
Baile Tusnad

Bei einer politischen Tagung in dem siebenbürgischen Ort bekräftigte Orban seine gegen Flüchtlinge gerichtete Position: "Europa muss weiter den Europäern gehören." Der von Menschenrechtlern und von der EU kritisierte vier Meter hohe Zaun soll die 175 Kilometer lange Grenze zum Nachbarland Serbien abriegeln und den seit Monaten wachsenden Zustrom von illegalen Migranten stoppen. Mehr als 86.000 kamen allein in diesem Jahr über die Balkan-Route. Die meisten wollen nicht in Ungarn bleiben, sondern in Westeuropa einen Asylantrag stellen.

Erfahrungen zeigten, dass Grenzzäune die illegale Migration auf ein Sechstel oder ein Siebtel reduzierten, sagte Orban. "Die Ungarn haben entschieden", dass sie keine illegalen Einwanderer haben wollten und hierbei "den geistigen Amoklauf der europäischen Linken nicht teilen". Dies habe eine Befragung ergeben, an der sich 1,25 Millionen Ungarn beteiligt hätten. Diese "Nationale Konsultation" genannte Befragungsaktion der Regierung ist von keinem unabhängigen Gremium kontrolliert worden.

dpa

Das leicht vergilbte Foto zeigt einen prominenten Griechen: Alexis Tsipras, als Student in den Neunzigern. Radikal war er immer – aber auch smart und vor allem: ein Menschenfänger. Kann es sein, dass ausgerechnet dieser Typ Griechenland auf einen neuen Kurs bringt? Es klingt paradox. Aber Tsipras wäre nicht der erste Politiker, der es nach einem 180-Grad-Dreh ins Geschichtsbuch schafft.

Matthias Koch 25.07.2015

Eigentlich ist der Zeitplan bei US-Präsident Obamas viertägiger Reise nach Kenia und Äthiopien so eng, dass kaum Zeit für Privates bleibt. Doch bevor er Themen wie Terror und Menschenrechte in Angriff nimmt, lädt er seine Verwandten väterlicherseits zum Essen ins Hotel.

25.07.2015

Der Bund hat seine Finanzzusagen an die Länder zur Bewältigung der Flüchtlingskosten bereits deutlich aufgestockt. Nicht weit genug, sagt die Landesregierung in Kiel. Und auch in München fordert man mehr Geld vom Bund.

25.07.2015