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Deutschland / Welt Türkei will Militärstützpunkt in Somalia eröffnen
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12:45 24.08.2017
Die Türkei plant mit 200 Ausbildern bis zu 10.000 somalische Soldaten auszubilden. Quelle: picture alliance
Mogadischu

Auf dem Stützpunkt am Rand der Hauptstadt Mogadischu sollen etwa 200 türkische Ausbilder zeitgleich bis zu 10.000 somalische Soldaten ausbilden. Die 400 Hektar große Basis wird seit März 2015 gebaut, der Bau soll knapp 50 Millionen US-Dollar (rund 42 Millionen Euro) gekostet haben.

Ankara gilt als einer der engsten Verbündeten Somalias. Im Juni hatte Präsident Recep Tayyip Erdogan in Mogadischu die größte türkische Botschaft auf afrikanischem Boden eröffnet. Schätzungen zufolge hat seine Regierung seit 2011 fast eine Milliarde US-Dollar an Hilfsgeldern in Somalia investiert.

Al-Shabaab versteht sich mehrheitlich als Teil des Terrornetzwerks Al-Kaida. Die Gruppe steht nach der Abkehr mehrerer prominenter Anführer und nach mehreren erfolgreichen Drohnenschlägen unter Druck, kontrolliert aber immer noch weite Teile des Landes. In Somalia sind insgesamt 22.000 Soldaten unter Mandat der Afrikanischen Union stationiert, die Al-Shabaab bekämpfen. Unterstützt wird die Amisom-Mission von der US-Armee und somalischen Sicherheitskräften.

Von epd/RND