Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Deutschland / Welt Trump hält Hilfsgelder an Palästinenser weiter zurück
Mehr Welt Politik Deutschland / Welt Trump hält Hilfsgelder an Palästinenser weiter zurück
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:15 25.01.2018
US-Präsident Donald Trump hat seine Entscheidung bekräftigt, dass weitere US-Finanzhilfen für die Palästinenser an deren Rückkehr zu Friedensgesprächen mit Israel gekoppelt sind Quelle: imago/Xinhua
Washington

US-Präsident Donald Trump will die finanziellen Hilfen der USA für die Palästinenser solange eingefroren lassen, wie diese nicht zu Friedensverhandlungen mit Israel bereit seien. „Das Geld liegt auf dem Tisch“, sagte Trump am Donnerstag vor einem bilateralen Treffen mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu.

„Wir werden sehen, was mit dem Friedensprozess passiert“, sagte der US-Präsident. „Aber sie (die Palästinenser) müssen uns ihren Respekt zeigen.“ Die USA zahlten den Palästinensern hunderte Millionen US-Dollar, erhielten aber keinen Respekt. Nabil Abu Rudeineh, Sprecher von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas sagte laut Nachrichtenagentur Wafa, eine Politik der Drohungen sei inakzeptabel und werde mit den Palästinensern nicht funktionieren.

Die US-Regierung hatte zuletzt 65 Millionen Dollar der Zahlungen für das Palästinenserhilfswerk der Vereinten Nationen (UNRWA) auf Eis gelegt. Eine Gruppe von 21 Hilfsorganisationen kritisierte den Präsidenten für seine Entscheidung scharf. „Wir sind tief beunruhigt wegen der humanitären Folgen dieser Entscheidung“, heißt es in dem am Donnerstag veröffentlichten Brief.

Eine Gruppe von 25 Schauspielern und anderen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens warf Trump vor, einen „tödlichen Angriff“ auf das palästinensische Volk auszuführen. „Er wurde gestartet mit dem klaren Ziel, ihre Rechte abzubauen, indem die Institution abgerissen wird, die den Auftrag hat, sie zu schützen“, heißt es in der neben anderen von Hugh Grant, Viggo Mortensen, Gillian Anderson, Olivia Wilde, Emma Thompson und Tilda Swinton unterzeichneten Erklärung.

21 internationale Hilfsorganisationen appellierten am Donnerstag an die USA, die angekündigte Kürzung ihrer Finanzierung der UN-Hilfsorganisation für palästinensische Flüchtlinge nicht umzusetzen.

Von dpa/AP/RND

Die „Leopard 2“-Panzer der türkischen Armee werden vorerst nicht mit einem Minenschutz ausgestattet. Die Bundesregierung untersagte die Nachrüstung am Mittwochnachmittag. Diese Entscheidung könnte die Entspannung in den deutsch-türkischen Beziehungen wieder zunichte machen.

25.01.2018

Bildungspolitik ist zu einer neuen Herausforderung geworden. Die EU plant, einen einheitlichen Bildungskanon aus Schlüsselkompetenzen zu schaffen. In Deutschland darf nicht einmal der Bund in Bildungsfragen mitreden. Jetzt redet aber Brüssel mit.

25.01.2018

Eigentlich hatte Frankreichs Ex-Präsident François Hollande die Schließung des ältesten französischen Kraftwerks versprochen und an die Eröffnung eines modernen Druckwasserreaktors in der Normandie gekoppelt. Doch diese verzögert sich. Die Regierung unter Macron hat sich nun zu einer Entscheidung durchgerungen.

25.01.2018