Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Deutschland / Welt Spaniens Industrie-Minister Soria tritt zurück
Mehr Welt Politik Deutschland / Welt Spaniens Industrie-Minister Soria tritt zurück
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:28 15.04.2016
Der spanische Minister für Industrie, Energie und Tourismus, José Manuel Soria, ist zurückgetreten. Quelle: Fernando Villar/dpa
Madrid

Wegen seiner mutmaßlichen Verwicklung in Offshore-Geschäfte, die in den "Panama Papers" dokumentiert sind, ist in Spanien der Minister für Industrie, Energie und Tourismus zurückgetreten. Der 58-jährige José Manuel Soria trat am Freitag auch als Abgeordneter und als Präsident der konservativen Volkspartei (PP) von Ministerpräsident Mariano Rajoy auf den Kanaren zurück.

Er trete wegen der Fehler zurück, die er in Zusammenhang mit seinen Erklärung gemacht habe, teilte Soria mit. Er habe der Partei und der Regierung Schaden zugefügt, der in der "aktuellen politischen Lage besonders gravierend" sei. Soria hatte die Vorwürfe zurückgewiesen, sich aber in Widersprüche verwickelt.

Die seit einiger Zeit von mehreren Korruptionsaffären erschütterte PP war aus Parlamentswahl am 20. Dezember zwar als stärkste Kraft hervorgegangen, hatte aber die absolute Mehrheit verloren. Während die Sozialisten (PSOE) die Bildung einer Regierungskoalition versuchen, ist Rajoy nur noch geschäftsführend im Amt. Er setzt auf ein Scheitern der PSOE und auf Neuwahlen am 26. Juni.

dpa

Eine rechte Zelle terrorisierte ein Jahr lang die brandenburgische Stadt Nauen: Eine Flüchtlingsunterkunft brannte, Anschläge auf Politiker wurden gezielt geplant. Nun sind die Haupttäter in Haft – wie geht es weiter?

15.04.2016

Mit der Verständigung auf grundlegende Weichenstellungen wollen Union und SPD den Streit in vielen Bereichen zu den Akten legen. Die Koalitionsspitzen einigten sich in der Nacht auf Donnerstag auf ein Integrationsgesetz, ein Anti-Terror-Paket und gaben grünes Licht für eine Arbeitsmarktreform.

17.04.2016

Die Grünen im Bundestag fordern von der Bundesregierung, alle Fakten über einen angeblichen Fund von Unterlagen und Fotos zur Atomanlage Jülich beim Paris-Attentäter Salah Abdeslam auf den Tisch zu legen.

14.04.2016