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Deutschland / Welt Gesetzesänderung zu Medikamenten gefordert
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22:27 06.08.2014
Von Jens Heitmann
Quelle: Ralf Hirschberger (Symbolfoto)
Hannover

Die AOK rechnet deshalb mit Mehrkosten von einer Milliarde Euro in diesem Jahr. „Hier versucht ein Hersteller die Möglichkeit auszunutzen, dass im ersten Jahr nach der Zulassung der Preis für ein Arzneimittel vom Hersteller frei gesetzt werden kann“, sagte die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Hilde Mattheis, der HAZ.

Gilead versuche mit legalen Mittel den maximalen Profit herauszuschlagen "Damit überschreiten sie die Grenzen des guten Geschmacks." Das sei ein Beispiel dafür, dass das Gesetzesverfahren zu Lasten der Beitragszahler missbraucht werden könne.Laut Gesetz muss ein Pharmakonzern erst nach zwölf Monaten mit den Kassen über einen fairen Preis verhandeln. Dieser müsse künftig rückwirkend bereits ab dem ersten Tag des Markteintritts gelten, forderten Kassenärzte und der Spitzenverband der Krankenkassen. Auch bei CDU und CSU zeichnet sich ein Umdenken ab.

„Sovaldi ist zwar eine echte Innovation und ein Segen für viele Patienten“, sagte der Gesundheitsexperte der Union, Jens Spahn. „Aber das berechtigt noch lange nicht zu Mondpreisen.“ Das Bundesgesundheitsministerium reagierte zurückhaltend. Das Zusammenspiel von Nutzenbewertung und anschließenden Preisverhandlungen sei als lernendes Sytem angelegt, erklärte eine Behördensprecherin. Man werde „die weitere Entwicklung sehr genau beobachten“.

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