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Deutschland / Welt Russland und USA über Syrien uneins
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14:23 14.02.2014
In Genf haben Vertreter aus den USA und Russland über eine gemeinsame Strategie in der Syrien-Krise gesprochen. Quelle: dpa
Istanbul

Die syrischen Friedensverhandlungen stecken tief in der Krise. Am Freitag - dem vorläufig letzten Tag der Gespräche - traf UN-Vermittler Lakhdar Brahimi in Genf erst die Delegation des syrischen Regimes. Anschließend war ein Gespräch zwischen Brahimi und der Opposition geplant.

Die direkten Gespräche zwischen den Bürgerkriegsparteien waren diese Woche in die Sackgasse geraten, weil das Regime von Präsident Baschar al-Assad nur über Terrorbekämpfung und eine Waffenruhe sprechen wollte, während die Opposition auf die Bildung einer Übergangsregierung drängt.

Ein Versuch Brahimis, die USA und Russland dazu zu bringen, den Konflikt zu lösen, brachte nach Angaben aus Delegationskreisen in Genf kein Ergebnis. Die USA unterstützen im Syrien-Konflikt die Opposition. Die Russen liefern Waffen an das Regime.

Oppositionssprecher Luai Safi warf Russland vor, das Assad-Regime blind zu unterstützen. „Russland muss die Interessen des syrischen Volkes zu seiner Priorität machen und nicht die Interessen eines Regimes, das untergeht“, sagte Al-Safi.

Der Verteidigungsminister der oppositionellen Übergangsregierung, Assad Mustafa, erklärte unterdessen seinen Rücktritt. Das verlautete aus Kreisen der Nationalen Syrische Allianz in Istanbul.

Bislang ist unklar, ob es überhaupt zu einer dritten Verhandlungsrunde in Genf kommen wird. Die Friedensverhandlungen hatten am 22. Januar begonnen. Seit Beginn des Aufstandes gegen Assad 2011 wurden in Syrien laut Schätzungen weit über 130 000 Menschen getötet.

dpa

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