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Deutschland / Welt Neue Probleme beim Militärtransporter A400M
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11:07 01.04.2016
Nachdem Probleme beim Militärtransporter A400M entdeckt worden sind, befürchten Verteidigungspolitiker, dass es bei den neun für die Bundeswehr in diesem Jahr vorgesehenen Maschinen zu Lieferverzögerungen kommen kann. Quelle: dpa
Berlin/Wunstorf

An den Triebwerken des Truppentransporters A400M sind nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung Probleme festgestellt worden. Wie das Blatt am Freitag schreibt, gehören zu den auftretenden Mängeln am Propeller-Getriebe unter anderem Materialverschleiß und mangelnde Hitzebeständigkeit. Einzelne Bestandteile des Propellergetriebes enthielten zudem Materialfehler. Bei einer britischen A400M-Maschine habe sich während eines Flugs ein Triebwerk ausschaltet, schrieb die Zeitung.

Bei den drei deutschen Maschinen soll dies dem Verteidigungsministerium zufolge allerdings noch nicht passiert sein. Planungsmäßig sollte die Bundeswehr in diesem Jahr neun neue A400M-Maschinen erhalten. Doch es liege "seitens des Herstellers noch keine aktuelle Lieferplanung 2016" vor, erklärte das Ministerium auf Anfrage des Blattes.

Grünen-Verteidigungspolitiker Tobias Lindner hält laut "Bild"-Zeitung eine plangemäße Lieferung für "äußerst unrealistisch". Er erwartet weitere Lieferverzögerungen durch die Triebwerksprobleme.

Die Entwicklung des A400M des Flugzeugherstellers Airbus war begleitet von politischen, finanziellen und technischen Problemen, in deren Folge sich das Projekt um Jahre verzögerte und verteuerte. Die Luftwaffe bekam Ende 2014 ihre erste Maschine. Der A400M soll die Transall-Maschinen ablösen, die teils fast fünf Jahrzehnte alt sind.

Vor einem Jahr war ein A400M-Transporter bei einem Testflug bei Sevilla abgestürzt, vier Menschen waren dabei ums Leben gekommen. Als Unglücksursache galt ein Softwarefehler.

dpa

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