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Deutschland / Welt „Wir müssen Geschichte schreiben“
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20:32 19.06.2013
US-Präsident Barack Obama am Brandenburger Tor. Quelle: dpa

18:01 Uhr: Der US-Präsident bekommt noch etwas Feines zu essen - und HAZ.de verabschiedet sich für heute aus dem Live-Ticker. Vielen Dank fürs Mitlesen!

18 Uhr: Bei aktuell 34 Grad hat sich Familie Obama nochmal ins Ritz Carlton zurückgezogen, die Koffer für den Rückflug nach Washington sind aber schon gepackt. Vorher aber gibt es noch eine ordentliche Stärkung im Schloss Charlottenburg. Zwei-Sterne-Koch Tim Raue tischt in der Orangerie Beelitzer Spargel mit Zitrone und Saiblingskaviar, Kabeljau mit Schmorgürkchen und Estragonpüree sowie Königsberger Klopse inklusive Roter Beete, Apfelsalat und Kartoffelpüree auf. Der Nachtisch dürfte erklärungsbedürftig sein: Der "Bienenstich" von Tim Raue ist ein schönes Zitat deutscher Backkunst. Wer Raue kennt, ahnt aber, dass es nicht der übliche Blechkuchen mit Zucker-Mandel-Platte werden wird.

Nach dem Festmahl geht es für die Präsidentenfamilie mit Blaulicht und Geleitschutz zurück zum militärischen Teil des Flughafens Tegel - und mit der "Air Force One" in die amerikanische Heimat, Good bye, Mr. President!

17:58 Uhr: Schöne Ablenkung für SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück im schwierigen Wahlkampf. Er redet 40 Minuten mit US-Präsident Obama - sehr einig scheinen sie sich besonders in der Europapolitik zu sein.

17:44 Uhr: Barack Obama wird auf seiner Heimreise eine alte Schallplatte mit der berühmten Berlin-Rede seines Vorgängers John F. Kennedy im Gepäck haben - ein Geschenk von Angela Merkel. Kennedy hatte vor 50 Jahren als erster US-Präsident nach dem Mauerbau Berlin besucht. Am 26. Juni 1963 hatte er vor dem Rathaus Schöneberg gesagt: "Ich bin ein Berliner" - die Rede ging als Bekenntnis zur Freiheit West-Berlins in die Geschichte ein.

17:06 Uhr: Russland will trotz der Aufforderung von US-Präsident Barack Obama sein Atomwaffenarsenal vorerst nicht verringern. "Wir können nicht zulassen, dass das Gleichgewicht im System der strategischen Abschreckung gestört und die Wirksamkeit unserer Atomwaffenkräfte gemindert werden", sagte Kremlchef Wladimir Putin.

16:59 Uhr: Wegen eines verdächtigen Gegenstands ist das Sony Center nahe dem Berliner Hotel von US-Präsident Barack Obama geräumt worden. Ein überprüfter Karton stellte sich als leer heraus. Kriminaltechniker waren im Einsatz. Obama hatte im Hotel Ritz Carlton am Potsdamer Platz übernachtet.

16:51 Uhr: Im Rahmen seines Berlin-Besuchs traf Barack Obama auch SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück. Nach der Rede am Brandenburger Tor kamen beide zum Meinungsaustausch in der Repräsentanz der Commerzbank am Pariser Platz zusammen - die Atmosphäre wirkte locker und entspannt.

16:49 Uhr: Verdächtiger Gegenstand am Sony-Center. Die Polizei hat einen abgestellten Koffer in einer Starbucks-Filiale entdeckt und lässt das Gebäude räumen. Die Polizeipressestelle ist bereits leicht genervt. "Das ist erstmal nur ein Koffer. Nur weil Obama hier ist, ist nicht alles gleich eine Bombe."

16:45 Uhr: "Diese Mauer ist nun eine Sache der Geschichte. Aber wir müssen ebenfalls Geschichte schreiben", sagte Obama am Brandenburger Tor.

16:28 Uhr: Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) lobt das Bekenntnis des US-Präsidenten für einen globalen Klimaschutzpakt. Das sei die bisher ermutigendste Rede eines amerikanischen Präsidenten in Sachen Klimaschutz und Reduzierung von Treibhausgasen gewesen, schrieb Altmaier bei Twitter. Bisher blockieren die USA verbindliche Minderungsziele und sind neben China der größte Klimasünder.

16:12 Uhr: Unter dem Applaus der Zuhörer sagte Obama, er werde seine Bemühungen verdoppeln, das Gefangenenlager Guantanamo zu schließen. Weiter hob er die Wichtigkeit rechtsstaatlicher Prinzipien hervor. "Die Regierung steht im Dienste eines Individuums und nicht umgekehrt." Die Berliner Mauer sei nun Geschichte. "Wir müssen ebenfalls Geschichte schreiben".

16:08 Uhr: Den Menschen in Staaten, die sich in einer politischen Übergangsphase befinden, sagt Obama Unterstützung zu. "Wir können nicht diktieren, wie schnell sich Dinge ändern." Doch die USA könnten nicht davor zurückschrecken, ihre Rolle zu übernehmen. Das gelte für die Menschen in der arabischen Welt, die vom israelisch-arabischen Konflikt Betroffenen oder auch für die Menschen in Birma.

16:06 Uhr: Obama verteidigte erneut die umstrittenen Internet-Spähprogramme des US-Geheimdienstes. "Sie helfen dabei, Menschen in Amerika und andernorts zu schützen", sagte der US-Präsident. Die Programme beruhten auf Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit. Jenen, die dazu eine andere Meinung hätten, müsse man aber zuhören.

16:01 Uhr: Der US-Präsident hob zu Beginn seiner Rede hervor, dass der Kampf um Freiheit und Sicherheit anhalte. "Die Prüfungen unseres Zeitalters verlangen von uns den gleichen Kampfgeist, den Berlin vor einem halben Jahrhundert gekennzeichnet hat", sagte er. Obama erinnerte an die Kennedy-Rede. Dieser habe die Menschen auch aufgefordert, den Blick zu heben auf einen Frieden für alle. Er warb auch für einen engagierten Kampf gegen den Klimawandel. Die USA hätten ihren Anteil an erneuerbaren Energien verdoppelt. "Wir müssen aber mehr tun und wir werden mehr tun." Das gelte auch für andere Länder. Nötig sei ein globaler Pakt, um den Klimawandel aufzuhalten. "Das ist unsere Aufgabe, und wir müssen uns an die Arbeit machen."

16:00 Uhr: Barack Obama verlässt die Bühne.

15:49 Uhr:  Obama spricht sich für eine weitgehende rechtliche Gleichstellung von Homosexuellen aus. Deren Liebe müsse vor dem Gesetz gleichgestellt werden, sagt der US-Präsident.

15:37 Uhr: Der Präsident erinnert zu Beginn an den Mauerfall 1989. "Keine Mauer kann dem Drang nach Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit standhalten."

15:36 Uhr: Nun ist die Runde der prominenten Gäste vorm Brandenburger Tor offenbar komplett: Claudia Roth hat sich nun auch durchgearbeitet - sie hatte ihre Einladung vergessen.

15:35 Uhr: Obama: "Wie ich bereits sagte, sehen Angela und ich nicht gerade unseren Vorgängern im Amt ähnlich. Aber die Tatsache, dass wir heute hier stehen können, an dieser Trennlinie, wo eine Stadt gespalten war, spricht für sich."

15:32 Uhr: Seine Töchter Malia und Sasha sind nicht mit am Brandenburger Tor. Obama entschuldigt sie: "Das Letzte, was sie wollen, ist es, eine weitere Rede von mir zu hören."

15:30 Uhr: Barack Obama zieht sein Jackett aus. Zu heiß. "Unter Freunden" ginge das.

15:28 Uhr: Jetzt spricht Obama.

15:25 Uhr: Besser nicht öffnen: Alle dem Pariser Platz zugewandten Türen und Fenster müssen geschlossen bleiben. Grund dafür ist die angespannte Sicherheitslage.

15:23 Uhr: "Ich heiße Dich willkommen bei Freunden", sagt Angela Merkel.

15:22 Uhr: Wo bleibt er denn? Das Volk fiebert in der Sommerhitze, immerhin in der ersten Reihe werden jetzt Wasserflaschen verteilt

15:01 Uhr: Pech für die Polit-Promis: In der ersten Reihe am Brandenburger Tor gibt es kein Wasser. Und Kopfbedeckungen haben sie auch vergessen - außer de Maizière. Der trägt einen Borsalino. Im Schatten sieht er noch blasser aus.

14:57 Uhr: Der deutsch-amerikanische Stargeiger David Garrett hat vor der Rede des Präsidenten am Brandenburger Tor gespielt. Neben den beiden Nationalhymnen stand auch das Lied "Eye of the Tiger" auf dem Programm. Trotz Rahmenprogramm bleiben jedoch viele Plätze weiter leer. Schuld ist die sengende Hitze.

14:40 Uhr: Nicht nur die wartenden Zuschauer vor dem Brandenburger Tor schwitzen. Auch US-Präsident Obama scherzt:"Ich bin durchaus beeindruckt von den hohen Temperaturen hier in Berlin."

14:33 Uhr: Gerüchteweise soll Michelle Obama im Reichstag Basketball-Star Dirk Nowitzki treffen. Man weiß noch nichts genaues. Bestätigt ist dagegen, dass Bundestagspräsident Norbert Lammert die First Lady durch den Reichstag führt.

14:32 Uhr: Angela Merkel hielt den Präsidentschaftskandidaten Obama im Sommer 2008 davon ab, vor dem Brandenburger Tor zu reden - angeblich der Grund dafür, warum sich der Präsident mit der Rückkehr so lange Zeit ließ. Der damalige FDP-Chef Guido Westerwelle hatte Merkels Entscheidung als "Bürokratenquatsch" kritisiert: "Jeder Piesepampel konnte hier schon eine Rede halten".

14:22 Uhr: Die letzten Vorbereitungen laufen. Um drei Uhr soll US-Präsident Obama auf dem Pariser Platz beim Brandenburger Tor vor 6 000 ausgewählten Gästen sprechen. Alle anderen haben keinen Zugang.

14:13 Uhr: Kurz vor der Rede von Obama gibt es Proteste. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat gegen den Besuch des US-Präsidenten demonstriert. Sie kritisiert, dass er das Gefangenenlager Guantánamo bisher nicht geschlossen hat.

14:04 Uhr: Bei Twitter wird Angela Merkel nun mit Häme übergossen. Viele Nutzer machen sich über ihre Aussage lustig. So heißt es:

"Was ist eigentlich dieses #Neuland Internet? Das muss ich mal googlen. #Merkel" (Ghostface1900)

"Und das #Merkel erwachte und siehe da, es gab keine Mauer mehr aber ganz viel Internet und #Neuland" (guehart)

13:40 Uhr: „Das Internet ist für uns alle Neuland" - Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwoch in Berlin auf eine Frage zum Internet-Spähprogramm „Prism“.

13:30 Uhr: US-Präsident Barack Obama dementiert, dass Drohnenangriffe der USA von Deutschland aus gesteuert werden. "Ich kann bekräftigen, dass wir Deutschland nicht als Ausgangspunkt für unbemannte Drohnen verwenden, Drohnen, die dann auch Teil unserer Aktivitäten im Bereich der Terrorismusbekämpfung sind."

13:27 Uhr: Abschließend bekräftigt Obama seine Absicht, das Gefangenenlager auf Guantanamo einzustellen. "Ich möchte weiterhin Guantanamo schließen, es ist jedoch schwerer gewesen, als ich hoffte."

13:17 Uhr: Heikle Thematik: Obama verteidigt die geplanten Friedensgespräche der USA mit den afghanischen Taliban. "Wir wussten, dass es Spannungen geben würde", sagt er. "Das ist keine Überraschung."

13:16 Uhr: Der US-Präsident formuliert klare Aufgaben an Deutschland: Obama fordert Deutschland zu einem gemeinsamen internationalen Engagement mit den USA für mehr demokratische Entwicklung weltweit auf. Es müsse gewährleistet werden, dass weitere Mauern weltweit verschwinden.

13:12 Uhr: Barack Obama fordert außerdem ein Ende der Gewalt in Syrien. "Wir sind vereint in dem Wunsch, eine Verhandlungslösung zu sehen". Beim G8-Gipfel war zuletzt beschlossen worden, in Syrien eine Übergangsregierung einzusetzen

13:07 Uhr: Der US-Präsident betont, ein Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU sei sehr wichtig. Wenn die Verhandlungen erfolgreich seien, würden auf beiden Seiten des Atlantiks tausende Arbeitsplätze entstehen. "Davon profitieren alle", so Obama. Dabei sei Deutschland der wichtigste Handelspartner in Europa für die USA.

13:05 Uhr, Schiffbauerdamm: Auch die Spree ist gesperrt, die Ausflugsschiffe müssen vertäut am Ufer bleiben. Am Boot der Wasserschutzpolizei flattert eine große rote Fahne im Sommerwind. Die werktätige Bevölkerung grüßt den Genossen Vorsitzenden der KPdSU bei seinem Besuch in der Hauptstadt des Arbeiter- und Bauern-Staates.

13:04 Uhr: Nun ist Obama an der Reihe: Er hebt die Bedeutung Europas für die USA heraus. "Die Beziehungen zu Europa bleiben der Eckstein unserer Sicherheit und Freiheit", so der US-Präsident

13:03 Uhr: Merkel lobt die amerikanische Initiative, die Friedensgespräche im Nahen Osten wieder in Gang zu bringen. Diese Chance sollte genutzt werden, betont Merkel. Auch die Überwachung des Internets bleibt ein Thema. Die Bundeskanzlerin fordert von den USA Verhältnismäßigkeit bei der Überwachung des Internets. Mit Blick auf das Spähprogramm "Prism" sagt die Kanzlerin, Deutschland schätze die Zusammenarbeit mit den USA in Fragen der Sicherheit. Über die richtige Balance sei aber weiter zu reden.

13:00 Uhr, Bahnhof Friedrichstraße: Die Schlange am Kontrollzelt wird länger, aber alles sind ruhig und höflich. Ramona Raabe (21) hat extra einen großen Sonnenhut aufgesetzt und hoffe, dass ihr die Wartezeit nicht zu lang wird. Was sie erwartet. "Viel Pathos, viel Beschwören der deutsch-amerikanischen Freundschaft, und eine Rechtfertigung für den Datenskandal."

12:55 Uhr: Wolfgang Joop kritisiert Michelle Obamas Stil: "Viel zu eng", meint der Designer und rät der First Lady zu fließenden Stoffen.

12:53 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den vollen Einsatz Deutschlands für das Zustandekommen des geplanten Freihandelsabkommens mit den USA zugesagt. Die Volkswirtschaften diesseits und jenseits des Atlantiks würden von diesem Abkommen profitieren, zudem sei es ein Bekenntnis zu gemeinsamen Werten, sagte Merkel nach dem Gespräch mit US-Präsident Barack Obama im Kanzleramt. Die Kanzlerin unterstrich die guten Beziehungen zwischen Deutschland und den USA. "Wir haben eine freundschaftliche, vertrauensvolle Zusammenarbeit. Dafür möchte ich mich bedanken", sagte sie an Obama gewandt.

12:50 Uhr: Neuköllns Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky ist es zu heiß: Er hat deshalb die Teilnahme an Obamas Rede am Brandenburger Tor abgesagt. So tickt der Berliner eben.

12:45 Uhr: Bis gestern war es nur ein Gerücht und stand nicht im offziellen Programm: Aber Michelle Obama und ihre Töchter sind gerade im Reichstag eingetroffen. Sie wollen die Kuppel und den Parlamentssaal besichtigen. Dann wird offenbar im Käfer-Restaurant über den Dächern Berline zu Mittag gegessen.

12:28 Uhr: Gleich beginnt die Pressekonferenz im Kanzleramt.

12:21 Uhr, Bahnhof Friedrichstraße: Auf dem Bahnhofsvorplatz steht ein großes weißes Zelt. Hier filzen Polizei und Secret Service die geladenen Gäste für die Obama-Rede am Brandenburger Tor. Die letzten 800 Meter muss das Publikum durch ein Spalier aus Absperrgittern laufen. Vor dem Kontrollzelt kramt eine Gruppe von fünf jungen Gebirgsjägern aus Bad Reichenhall nach ihren Karten. „Hoffentlich wird es ein nicht zu heißer Tag“, sagt Oberleutnant Schneider. Was auch immer Gebirgsjäger für „nicht zu heiß“ halten. Was er noch hofft: dass Obamas Englisch einfach und verständlich ist. Das mutmaßliche Thema der Rede, atomare Abrüstung, findet Schneider spannend. „Aber eine atomwaffenfreie Welt wird es auf absehbare Zeit nicht geben. Schließlich rüsten andere auf.“

12:20 Uhr: Im Bundespresseamt werden die Plätze in der Schlange zum Sicherheitscheck für das Brandenburger Tor nicht mit Handtüchern, sondern mit Fotozubehör gesichert.

12:19 Uhr: Zeit zum Essen: Was Obama am liebsten mag, ist kein Geheimnis. Neben Pizza, Nüssen und Gemüse genießt der Präsident gerne die Shrimps-Linguini seiner Frau oder kocht Chili.

12:01 Uhr: Der US-Präsident will heute auch seine ältere Halbschwester Auma Obama treffen. Die 53-Jährige, die in Deutschland studiert hat, wird bei der Rede vor dem Brandenburger Tor dabei sein.

11:58 Uhr: Die First Lady Michelle Obama und ihre beiden Töchter besuchen die Gedenkstätte Berliner Mauer. Dabei ist auch der Ehemann der Kanzlerin, Joachim Sauer. Die Gedenkstätte erinnert an die Opfer des DDR-Grenzregimes.

11:55 Uhr: Heute Abend (19 Uhr) laden Kanzlerin Merkel und ihr Ehemann Obama zum Gala-Dinner in der „Orangerie“ von Schloss Bellevue ein. Zwei-Sterne-Koch Tim Raue (39) hat BILD-Reporterin Katja Colmenares eben das Menü verraten! Es gibt Beelitzer Spargel mit Zitrone und Saiblingkaviar, Kabeljau mit Schmorgürckchen und Estragonpüree, Königsberger Klopse mit Rote Beete, Apfelsalat und Kartoffelpüree – und als Nachtisch Bienenstich.

11:46 Uhr: Kurzer Post zur Hitze: Was nach Präsidentenwetter aussieht und sich im Hauptstadtbüro mit Fenster zur S-Bahn, Ventilator und viel kaltem Wasser aushalten lässt, ist vor die Kollegen draußen Stress pur. Sebastian Scherer fühlt sich bereits wie ein gekochter Krebs.

11:36 Uhr: An der Siegessäule sind Femen-Aktivistinnen festgenommen worden, die halbnackt gegen Obama protestierten.

11:29 Uhr: Wichtigste Themen des Treffens im Kanzleramt: die aktuellen Krisenherde Syrien und Iran, die Lage in der Türkei, das geplante Freihandelsabkommen sowie das Internet-Spähprogramm "Prism" des amerikanischen Geheimdienstes NSA.

11:26 Uhr: Mehr als 1000 Schaulustige säumen die Friedrichstraße am Checkpoint Charlie. Die Stilikone Michelle Obama trägt bei ihrem Ausflug durch Berlin schwarze Hose und weiße ärmellose Bluse - für ihre Oberarme erntet sie regelmäßig viele Komplimente.

11:20 Uhr: Mit fünf Reisebussen werden die Journalisten derzeit von Termin zu Termin gekarrt. Rein kommt, wer eine Akkreditierung hat - und für jeden einzelnen Termin noch weitere. Immer vorher: der große Sicherheitscheck. Wer in den vergangenen Jahren mal in die USA gereist ist, kennt die Prozedur - inklusive Sprengstoffspuren-Test für jede Kamera.

11:13 Uhr: Obama begrüßt Merkel mit einem Kuß auf die Wange und legt ihr die Hand auf den Rücken.

11:12 Uhr: Michelle und die Kinder haben die Besichtigung des Mauerpanoramas von Yadegar Asisi abgeschlossen, die Kolonne fährt nun auf der Leipziger Straße

11:07 Uhr: Das Treffen mit Angela Merkel verzögert sich etwas.

11:05 Uhr, Berlin: 28 Grad Celsius

11:01 Uhr: Aus Sorge vor einem Anschlag sind rund 8000 Polizisten im Einsatz. In der Hauptstadt gilt die höchste Sicherheitsstufe 1+.

11:00 Uhr: An der Bernauer Straße sind immer noch ein paar ahnungslose Touristen unterwegs. dass Michelle Obama gleich kommt, scheinen sie nicht zu ahnen - trotz massiver Polizeipräsenz.

10:58 Uhr: Als Gastgeschenk Gaucks hat Obama einen Siebdruck des Künstlers Christoph Niemann erhalten. Dargestellt sind darauf unter anderem zwei Hände, die die Brooklyn Bridge nachbilden.

10:42 Uhr: Zusammen mit ihren Töchtern besichtigt Michelle Obama das Mauer-Panorama des Künstlers Yadegar Asisi. Übrigens: Es ist der erste Besuch der First Lady in der Hauptstadt.

10:41 Uhr: Während Obama sich ins Gästebuch einträgt, wird erstmal die Karre geschrubbt.

10:35 Uhr: Um 11 Uhr treffen sich Obama und Merkel im Kanzleramt. Dort ist ein gemeinsames Mittagessen und eine Pressekonferenz vorgesehen.

10:23 Uhr: Immer abgesichert: Der US-Präsident hat sogar sein eigenes Auto dabei, eine gepanzerte Cadillac-Limousine. Spitzname: "The Beast" ("Die Bestie").

10:15 Uhr, Ritz-Carlton: Der Präsident ist unterwegs, die Scharfschützen bleiben in Position

10:14 Uhr: Bei dem Besuch Obamas handelt es sich übrigens nicht um einen offiziellen Staatsbesuch, sondern einen "Arbeitsbesuch".

10:05 Uhr, Potsdamer Platz: Leistungsschau der Sicherheitskräfte: Thüringer Räumpanzer sichern das Ritz-Carlton, freundliche hessische SEK-Beamte kämpfen mit dem Stadtplan und weisen Touristinnen den Weg

10:01 Uhr: Obama wird mit militärischen Ehren begrüßt. Bei hochsommerlichem Wetter und strahlendem Sonnenschein erklingen die Nationalhymnen beider Länder.

HAZ-Hauptstadtkorrespondent Sebastian Scherer bei Obama im Schloss Bellevue. Quelle: Scherer

10:00 Uhr: Militärische Ehren für Obama. Und was fällt sofort auf: Gleichschritt können der US-Präsident und der deutsche Bundespräsident nicht. Haben eben beide nicht gedient.

9:59 Uhr: Werden die geladenen Gäste der Obama-Rede am Brandenburger Tor heute Nachmittag reihenweise umkippen? Nicht aus Begeisterung, sondern vor Hitze: Einlass drei Stunden früher, Sonnenschirme und Wasserflaschen sind nicht erlaubt. Man könnte einige Rasensprenger aus dem benachbarten Tiergarten ausleihen.

9:58 Uhr: Arm in Arm ziehen Obama und Gauck an den Journalisten und Schülern vorbei. "Hello", "How Are You". Der lässige Präsident.

9:56 Uhr: Präsident trifft Präsident: Gerade jetzt trifft Barack Obama Bundespräsident Joachim Gauck am Schloss Bellevue. Militärische Ehren, Eintrag und Gästebuch und Treffen einiger Schüler.  Michelle Obama ist zeitgleich am Manila (14) und Sasha (12) an der Bernauer Straße. Dort ist die Gedenkstätte Berliner Mauer. Stiftungsdirektor Axel Klausmeier wird sie am ehemaligen Todesstreifen entlangführen.

9:55 Uhr: Lieber nicht: Autos und Fahrräder nahe des Geschehens abstellen. Alle Straßen, auf denen der Präsident in Richtung seiner Termine fährt, werden gesperrt, auch kurzfristig. Das heißt: Fahrräder und Autos, die dort stehen, werden abgeschleppt und müssen kostenpflichtig wieder abgeholt werden.

9:50 Uhr: Obama fährt pünktlich auf die Minute vor dem Bellevue vor. Gauck begrüßt ihn, man plaudert und verschwindet im Schloss. Bevor die Tür sich schließt, muss Gauck den US-Präsidenten noch mal an die Fotografen erinnern. Also noch mal umdrehen, Lächeln, Winken. Beim Besuch 2008 hatte Obama das vergessen und sich bei der Presse unbeliebt gemacht.

9:48 Uhr: Michelle Obama durchschreitet das Stelenfeld zwischen Brandenburger Tor und Potsdamer Platz, begleitet von Barack Obamas Halbschwester Auma.

9:47 Uhr: Werden die geladenen Gäste der Obama-Rede am Brandenburger Tor heute Nachmittag reihenweise umkippen? Nicht aus Begeisterung, sondern vor Hitze: Einlass drei Stunden früher, Sonnenschirme und Wasserflaschen sind nicht erlaubt. Man könnte einige Rasensprenger aus dem benachbarten Tiergarten ausleihen.

9:45 Uhr: Präsident trifft Präsident: Gerade jetzt trifft Barack Obama Bundespräsident Joachim Gauck am Schloss Bellevue. Militärische Ehren, Eintrag und Gästebuch und Treffen einiger Schüler.  Michelle Obama ist zeitgleich am Manila (14) und Sasha (12) an der Bernauer Straße. Dort ist die Gedenkstätte Berliner Mauer. Stiftungsdirektor Axel Klausmeier wird sie am ehemaligen Todesstreifen entlangführen.

Aus Berlin berichten: Sebastian Scherer, Jan Sternberg, Nora Lysk, Maja Heinrich, Joachim Riecker, Dieter Wonka und Harald John

US-Präsidenten in Deutschland

Seit 1945 kam jeder der zwölf US-Präsidenten nach Deutschland. Viele Besuche gerieten schnell in Vergessenheit, einige erlangten historische Bedeutung.
Gut zwei Monate nach Ende des Zweiten Weltkriegs verhandelte Harry S. Truman im Potsdamer Schloss Cecilienhof mit den britischen Premierministern Clement Attlee und Winston Churchill sowie dem sowjetischen Staatschef Josef Stalin über die europäische Nachkriegsordnung.
John F. Kennedy war der erste Präsident, der Berlin nach dem Mauerbau besuchte. Mit der Rede, die er am 26. Juni 1963 vor dem Rathaus Schöneberg hielt, schrieb er Geschichte: "Ich bin ein Berliner".
 An die Bedeutung seines Besuchs reichte nur die von Ronald Reagan 1987 heran. Am Brandenburger Tor appellierte Reagan an den sowjetischen Staatschef Michail Gorbatschow: "Herr Gorbatschow, reißen Sie diese Mauer nieder."
Am häufigsten - insgesamt fünfmal - kam Bill Clinton nach Deutschland. 1994 redete er als erster US-Präsident im Ostteil der Stadt und versprach: "Amerika steht an Ihrer Seite, jetzt und für immer."

Immer mehr Türken bringen den Protest gegen den autoritären Kurs ihrer Regierung durch stundenlanges Stillstehen zum Ausdruck. Nach wochenlangem harten Einsatz gegen Demonstranten hält sich die Polizei überwiegend zurück. Allerdings wird auch das Tränengas knapp.

19.06.2013

Mehr als 200.000 Brasilianer tragen ihre Wut auf die Straße. Meist bleibt es friedlich. In Rio fliegen aber auch Molotow-Cocktails.Höhere Preise für Bustickets haben die Proteste ausgelöst. Doch längst geht es um mehr.

19.06.2013
Deutschland / Welt US-Besuch in der Hauptstadt - 24 Stunden Obama in Berlin

Airforce One im Anflug: Am Abend treffen US-Präsident Barack Obama und seine Familie in Berlin ein. Während der Gatte selbst vor dem Brandenburger Tor eine Rede hält, verbringt die First Lady den Tag mit ihren Kindern: Sightseeing, Shopping und Kino – vielleicht.

18.06.2013