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Deutschland / Welt Guantanamo-Häftlinge dürfen in Deutschland nur eingeschränkt reisen
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08:53 10.07.2010

Die beiden Häftlinge aus dem US-Gefangenenlager Guantanamo, die von Deutschland aufgenommen werden, sollen sich hierzulande nicht frei bewegen können. „Sie erhalten einen Aufenthaltsstatus mit einer räumlichen Begrenzung“, sagte der rheinland-pfälzische Innenminister Karl Peter Bruch (SPD) dem Magazin „Focus“ laut Vorabbericht vom Sonnabend. Zudem werden die beiden Männer laut Bruch „zu ihrem eigenen Schutz von der Öffentlichkeit und den Medien abgeschirmt“.

Dem Bericht zufolge rechnen die deutschen Behörden bei den beiden Häftlingen mit schweren seelischen Folgen der langjährigen Haft unter extremen Bedingungen in dem umstrittenen US-Lager. Die Sicherheitsbehörden bereiten demnach Betreuungskonzepte mit umfassenden Psychotherapien vor. Im März hatte eine Delegation aus Mitarbeitern des Bundesinnenministeriums, des Bundeskriminalamtes und des Bundesamtes für Migration die Aufnahme-Kandidaten laut „Focus“ befragt. Ein Delegationsmitglied bezeichnete die Häftlinge demnach als „angeschlagen und psychisch sehr labil“.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hatte am Mittwoch die Aufnahme der beiden Gefangenen aus Guantanamo bekannt gegeben. Die beiden Männer, bei denen es sich um einen Syrer und einen Palästinenser handeln soll, werden in Hamburg und Rheinland-Pfalz aufgenommen.

afp

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