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Deutschland / Welt Erklärung von Sahra Wagenknecht gefordert
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16:41 15.01.2018
Die Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke im Bundestag, Sahra Wagenknecht, und ihr Mann, Oskar Lafontaine. Quelle: dpa
Berlin

In der von Bundestagfraktionschefin Sahra Wagenknecht und Parteimitgründer Oskar Lafontaine angestoßenen Debatte über eine linke Sammelbewegung oder Volkspartei fordert der Linke-Parteivize und Bundestagsabgeordnete Tobias Pflüger eine Erklärung Wagenknecht in der Fraktionssitzung am Dienstag. „Sahra Wagenknecht soll den Abgeordneten erklären, auf welcher Basis sie künftig arbeiten will“, sagte Pflüger dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). „Die Irritationen und Unruhe in Partei und Fraktion sind sehr groß“, berichtet Pflüger. „Wenn Sahra Wagenknecht so weitermacht, wird es schwierig.“

Parteivorstand, Fraktions- und Landesvorsitzende der Linken, die sich am Wochenende in Berlin getroffen hatten, lehnen den Vorstoß von Wagenknecht und Lafontaine ab. „Für ein Projekt der Abspaltung gibt es keine Unterstützung“, sagte Linke-Chefin Katja Kipping am Montag. Co-Vorsitzender Bernd Riexinger sagte, er sehe derzeit keine Anzeichen, dass jemand in der Partei ein entsprechendes Projekt umsetzen wolle. „Ich gehe nicht davon aus , dass jemand solch ein Abenteuer sucht.“

Wagenknecht und Lafontaine hatten zuletzt in mehreren Interviews für eine linke Sammelbewegung oder eine „Volkspartei“ nach dem Vorbild der französischen Bewegung „La France insoumise“ geworben, die bei der Präsidentschaftswahl im vergangenen Jahr fast 20 Prozent holte. Lafontaine hatte am Sonntag relativiert, dass sein Vorschlag vor allem auf enttäuschte SPD-Mitglieder ziele.

Von Thoralf Cleven / RND

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