Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Deutschland / Welt Demonstration für Demokratie in Hongkong
Mehr Welt Politik Deutschland / Welt Demonstration für Demokratie in Hongkong
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:39 27.09.2014
Studenten demonstrieren für mehr Demokratie. Quelle: dpa
Hongkong

Bei Demonstrationen für mehr Demokratie in Hongkong sind mindestens 13 Teilnehmer festgenommen worden. Mindestens 29 Studenten und Polizisten wurden verletzt, wie die Polizei am Samstag berichtete. Die Proteste eskalierten am Ende eines einwöchigen Studentenstreiks in der autonomen chinesischen Sonderverwaltungsregion. Die Demonstranten versuchten, auf das Gelände des Regierungssitzes zu stürmen.

Die Studenten wollen mit ihren Protesten Druck auf die Regierung und die kommunistische Führung in Peking ausüben, freie Wahlen in der Sieben-Millionen-Metropole zu erlauben. Unter den Festgenommenen ist auch der Studentenführer Joshua Wong. Dem 17-Jährigen wurde vorgeworfen, Polizisten tätlich angegriffen zu haben.

Die Proteste hatten am Freitag vor dem Regierungssitz begonnen und dauerten am Samstag an. Am Nachmittag räumte die Polizei den Platz vor dem Regierungsgebäude. Rund 150 Demonstranten wurden weggebracht. An den Protesten nahmen auch Schüler teil. Ein Teilnehmer war laut Organisatoren erst zwölf Jahre alt.

Die Studenten fordern den Rücktritt des Regierungschefs Leung Chun-Ying und eine Rücknahme der Pläne für die Wahlreform, die 2017 zwar direkte Wahlen, aber keine freie Nominierung der Kandidaten erlauben sollen.

Die Proteste der Studenten sind Vorläufer möglicherweise größerer Demonstrationen der prodemokratischen Occupy-Central-Bewegung, die am Nationalfeiertag am Mittwoch beginnen sollen. Die Aktivisten drohen mit einer Besetzung des Central genannten Finanzbezirks.

Seit der Rückgabe 1997 an China wird die frühere britischen Kronkolonie Hongkong nach dem Grundsatz „ein Land, zwei Systeme“ als autonomes Territorium und Zollgebiet in seinen eigenen Grenzen regiert.

dpa

Hannelore Kraft erhielt am Samstag beim Landesparteitag in Köln 95,2 Prozent der Stimmen und führt die NRW-SPD damit für mindestens zwei weitere Jahre. Es war dennoch Krafts bisher schwächstes Ergebnis bei ihrer fünften Wahl.

27.09.2014

Angesichts der weltweiten Krisenherde sind die Deutschen zunehmend aufgeschlossen, Flüchtlinge aufzunehmen. Im ARD-Deutschlandtrend sprach sich eine Mehrheit von 48 Prozent der Befragten dafür aus, mehr Menschen in Deutschland Zuflucht zu gewähren. Die Politik reagiert überrascht auf die hohe Akzeptanz, Fachleute sehen sich dagegen bestätigt.

Reinhard Urschel 26.09.2014

Im Streit um eine Vernehmung des NSA-Enthüllers Edward Snowden in Berlin hat nun wohl das Bundesverfassungsgericht das letzte Wort. Mit ihrer Klage will die Opposition im NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestags erreichen, dass das Gremium Snowden gegen den Willen der Koalition als Zeugen in Berlin vernimmt.

26.09.2014