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Deutschland / Welt Airbus will A400M im November ausliefern
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17:58 29.09.2014
Soll wie geplant im November ausgeliefert werden: Der von der Bundeswehr dringend benötigte Militärtransportmaschine A400M. Sie wird auf dem Fliegerhorst Wunstorf stationiert. Quelle: dpa
München

"Kritiker der aktuellen Zeitplanung sollten auch wissen, dass die - durchaus mögliche - Auslieferung der A400M zu einem früheren Zeitpunkt von der Bundesregierung nicht verlangt worden ist", erklärte ein Sprecher am Montag. "Man ließ Frankreich den Vortritt, deren Ersatzbedarf für die Transall noch augenfälliger war als der der Bundeswehr. Im November wird die erste A400M für Deutschland bereitstehen - wie versprochen."

Das Projekt hatte immer wieder durch Verzögerungen und Preissteigerungen für Kritik und Verstimmungen zwischen dem Verteidigungsministerium um dem Airbus-Konzern gesorgt. Die Propellermaschine wird mehrere Jahre später als ursprünglich geplant ausgeliefert. Die Maschinen werden auf dem Fliegerhorst in Wunstorf (Region Hannover) stationiert.

Airbus verwies darauf, dass im Nachbarland und in der Türkei bereits sechs Maschinen im Einsatz seien. Für das Unternehmen liegen die Gründe für den verspäteten Einsatz neuer Rüstungstechnik vor allem bei der Bundeswehr. "Man darf gespannt sein, wie lange der Prozess bei der Bundeswehr von der Bereitstellung der Maschine bis zum ersten Einsatz dauert", sagte der Sprecher. "Die deutsche Rüstungsbürokratie sollte in Zukunft auch den Vergleich mit – anderen einsatzorientierten Streitkräften nicht mehr scheuen müssen." Airbus sei bereit, die Truppe bei der Einführung des neuen Fluggeräts bei jedem Schritt zu unterstützen.

Verteidigungspolitiker Henning Otte hatte am Wochenende kritisiert, die Lieferung bereits bestellter Technik dauere zu lange und als Beispiel den A400M genannt, der auch bei der Bundeswehr die in den 1960er Jahren entwickelte Transall ablösen soll. Airbus wies die Äußerungen des CDU-Politikers zurück. Die Hauptgründe für die schlechte Verfassung der Bundeswehrausrüstung seien: "Mangelhafte Ersatzteilversorgung, Personal- und Organisationsdefizite, überkommene Strukturen, fehlender Fokus und deshalb unzureichende Ressourcen", sagte der Airbus-Vertreter.

Reuters

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