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Deutschland / Welt AfD fällt auf acht Prozent
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10:27 02.04.2017
Die Bundesvorsitzende der Alternative für Deutschland (AfD), Frauke Petry. Quelle: dpa
Berlin

Im jüngsten Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid wöchentlich für die „Bild am Sonntag“ erhebt, verliert die AfD einen Prozentpunkt und fällt auf 8 Prozent zurück. Auch die Grünen verschlechtern sich im Vergleich zur Vorwoche um einen Zähler und kommen nur noch auf 7 Prozent. Die FDP steigt um einen Punkt auf 6 Prozent, die Linke erreicht wie in der Vorwoche 8 Prozent. Union und SPD liegen weiter gleichauf bei 33 Prozent.

Wieder auf dem Niveau von vor der Flüchtlingskrise

Die AfD war erstmals im Sonntagstrend vom 11. März auf acht Prozent abgerutscht. Von Ende Januar 2016 bis Anfang Februar 2017 hatte sie in der Emnid-Umfrage stabil zweistellige Ergebnisse erreicht (zwischen 10 und 14 Prozent, wie eine Übersicht zeigt). Ihr Rückgang in den Umfragen fällt zusammen mit der Nominierung von Martin Schulz zum SPD-Chef und Kanzlerkandidaten. Die Partei liegt damit wieder auf dem Niveau von 2015 vor der Flüchtlingskrise.

Für den Sonntagstrend hat Emnid zwischen dem 23. und 29. März 2416 repräsentativ ausgewählte Personen befragt.

Der Einzug der AfD in den Bundestag bei der Wahl im September ist nach Ansicht von CSU-Chef Horst Seehofer auch noch keineswegs sicher. „Diese neue inhaltliche Auseinandersetzung, diese klaren Alternativen, die sich jetzt gegenüberstehen in Deutschland, die CDU/CSU und die SPD mit sehr unterschiedlichen Zielrichtungen, sind ein Beitrag dazu, dass die AfD zurückgedrängt wird“, sagte der bayerische Ministerpräsident.

Von dpa/RND