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89 deutsche Soldaten sind in Mali gestrandet

Defekter A400M 89 deutsche Soldaten sind in Mali gestrandet

Ihr Einsatz ist seit Tagen beendet, doch sie kommen nicht aus Mali weg: 89 Bundeswehr-Soldaten sitzen im Krisenstaat fest. Grund ist ein Airbus A400M. Der ist defekt und kann vorerst weder starten noch landen.

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Der A400M gilt zwar als modernstes militärisches Transportflugzeug der Welt. Doch an den Maschinen gibt es immer wieder technische Probleme.

Quelle: dpa

Berlin. Insgesamt 89 in Mali eingesetzte deutsche Soldaten warten seit Tagen auf eine Rückflugmöglichkeit aus dem westafrikanischen Krisenstaat in den Heimaturlaub. Eigentlich hätten die Soldaten schon vor einigen Tagen nach vier Monaten Einsatz nach Deutschland fliegen sollen, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Sonntag. Aber ein für die Abholung eingeplanter A400M ist defekt. Nun sollten die Soldaten in den kommenden Tagen auf zivile Linienflüge von Bamako nach Europa gebucht werden, sagte der Sprecher. Zunächst berichtete die „Bild am Sonntag“ über die Verzögerung.

Der A400M gilt zwar als modernstes militärisches Transportflugzeug der Welt. Doch an den Maschinen gibt es immer wieder technische Probleme. Die Bundeswehr verfügt über 14 A400M.

Sahara ist Rückzugsgebiet des IS

Die Bundeswehr beteiligt sich mit rund 1000 Soldaten an der UN-Friedensmission Minusma zur Stabilisierung Malis. Die meisten deutschen Soldaten sind in der nördlichen Stadt Gao stationiert. Mali gehört einem UN-Index zufolge zu den 15 ärmsten Ländern der Welt.

Vor allem die Sahara-Gebiete im Norden Malis dienen Milizen und islamistischen Terroristen, die mit Al-Kaida in Verbindung stehen, als Rückzugsgebiet. Zuletzt kam es jedoch immer häufiger auch zu Anschlägen und Angriffen im Zentrum des Landes.

Von dpa/RND

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