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Deutschland / Welt 4600 Bootsflüchtlinge gerettet – 28 tot
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11:47 05.10.2016
Flüchtlinge am 5. Oktober vor der libyschen Küste, unmittelbar vor ihrer Rettung. Quelle: AFP
Rom

Der Zustrom von Bootsflüchtlingen aus Nordafrika in Richtung Italien reißt nicht ab. Am Dienstag seien im Seegebiet zwischen Sizilien und Libyen bei insgesamt 33 Einsätzen 4655 Menschen gerettet worden, teilte die italienische Küstenwache am Mittwoch mit. 28 Menschen konnten nur noch tot geborgen werden. Die Flüchtlinge, zu deren Nationalität keine Angaben gemacht wurden, waren mit 27 Schlauchbooten, fünf kleinen Booten und einem etwas größeren Boot unterwegs. An den Rettungseinsätzen waren Schiffe der Küstenwache, der italienischen Marine, der irischen Marine, der EU-Grenzschutzagentur Frontex und diverser Hilfsorganisationen beteiligt.

Am Montag waren in dem Seegebiet laut Küstenwache 6055 Flüchtlinge an einem Tag gerettet und neun tot geborgen worden. Von Libyen aus hat in diesem Jahr wieder eine große Anzahl von Migranten vor allem aus Afrika den gefährlichen Weg übers Mittelmeer nach Europa gesucht. Die Zahlen schwanken stark. Am Sonntag waren es 534 Flüchtlinge an einem Tag. Am 30. August wurden an einem einzigen Tag sogar 6908 Flüchtlinge zwischen der libyschen Küste und Sizilien aus Seenot gerettet.

Von RND/dpa