Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Welt Perseiden 2018: So sehen Sie die Sternschnuppen am besten
Mehr Welt Perseiden 2018: So sehen Sie die Sternschnuppen am besten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:12 10.08.2018
 Eine Sternschnuppe aus dem Strom der Perseiden leuchtet am Himmel. Quelle: Pedro Puente Hoyos/EFE/dpa
Anzeige
Hannover

 Am Wochenende lohnt sich der Blick in den Himmel, denn die Perseiden sind wieder da. Das bedeutet: In der Nacht sind unzählige Sternschnuppen zu sehen.

Wann ist das Perseiden Maximum?

Am Wochenende erreicht der Sternschnuppenstrom der Perseiden seinen Höhepunkt. Das Maximum ist in der Nacht zum Montag zu sehen. Aber auch schon in der Nacht zum Sonntag können die Sternschnuppen schon gut beobachtet werden, ist die Sicht bei Neumond bereits gut. „Es stört kein Mondlicht und es werden viele Sternschnuppen zu sehen sein“, sagte der Vorsitzende der Vereinigung der Sternfreunde, Sven Melchert, im südhessischen Heppenheim. Am Besten soll die Sicht nach Mitternacht sein.

Ist der Blick auf die Perseiden frei?

Für den Süden Deutschlands sind auch die Wetteraussichten gut, wie Meteorologe Simon Trippler vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach sagt. „Im Norden könnte die Sicht versperrt sein.“ Dies gelte insbesondere für die Nacht zum Montag. Dann sind auch ein paar Tropfen Regen möglich. „Sonst ist es eigentlich trocken.“

Wie viele Sternschnuppen kann man sehen?

Fachleute rechnen mit bis zu 100 Meteoren (Sternschnuppen) pro Stunde. „Die Perseiden sind relativ beständig von Jahr zu Jahr“, sagt Astrophysiker Dominik Elsässer von den Sternfreunden. Diesmal sind jedoch einige besonders helle Leuchtspuren dabei, die für einige Sekunden zu sehen sind.

Woher haben die Perseiden ihren Namen?

Ihren Namen haben die Perseiden, weil sie scheinbar dem Sternbild Perseus entspringen. Das liegt unterhalb des großen W, der Kassiopeia. Einen solchen Punkt habe jeder Sternschnuppenstrom, sagt Melchert. Denn die Erde fliege auf ihrer Bahn um die Sonne durch Wolken kleiner Trümmer, die Kometen auf ihrer jeweiligen Bahn hinterlassen. Der verursachende Komet der Perseiden heißt 109P/Swift-Tuttle. Er sei 1862 entdeckt worden und brauche für seine Umlaufbahn um die Sonne rund 133 Jahre.

Was braucht man, um die Perseiden zu sehen?

Grundsätzlich nichts außer vielleicht einen Stuhl oder eine Decke, um bequem in den Himmel zu schauen. Auf dem Land, wo es etwas dunkler ist, sieht man sie besser als in der Stadt.

Von dpa/asu/RND

Anzeige