Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Welt Paul McCartney über Kanye West: „Zusammenarbeit war verwirrend“
Mehr Welt Paul McCartney über Kanye West: „Zusammenarbeit war verwirrend“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:40 12.09.2018
Paul McCartney spricht über die Zusammenarbeit mit Rapper Kanye West. Quelle: dpa
Anzeige
New York

„Etwas verwirrend“ – so beschreibt Paul McCartney (76) den Versuch, gemeinsam mit Rapper Kanye West (41) Songs zu schreiben. 2014 hatten die beiden sich „zwei oder drei Nachmittage in ein Bungalow hinter dem Beverly Hills Hotel in Los Angeles“, wie der Ex-Beatle dem Magazin „GQ“ verriet.

Das Angebot zu dem Treffen sei damals von West gekommen, so McCartney. Sie hätten viel geredet, der 76-Jährige habe ab und zu Gitarre und Klavier gespielt und Wests Toningenieur habe alles aufgenommen.

„Ich dachte, wir würden uns tatsächlich hinsetzen und einen Song auf die Art schreiben, wie ich einen Song zu schreiben pflegte“, sagte der britische Sänger. West habe stattdessen einen „Zutaten-Pool“ angelegt.

Dann hörte McCartney erst einmal mehrere Monate nichts mehr vom Rapper – bis schließlich der gemeinsame Song „Only One“ erschien. Nur mit Mühe habe McCartney erkannt, dass ein von ihm gespieltes Gitarren-Riff und sein Gesang – beide mit erhöhter Geschwindigkeit – in dem Song auftauchen. Es sei nicht seine gewohnte Arbeitsweise gewesen, der Song habe ihm aber trotzdem gefallen.

Auch der Rihanna-Titel „FourFiveSeconds“ entstand während der Bungalow-Treffen – und wurde zu McCartneys erfolgreichster Single seit mehr als 30 Jahren. „Ich empfinde es als Privileg, dass sie mich als ihrer Welt würdig empfinden“, sagte der Ex-Beatle. Er habe nicht geahnt, dass West und Rihanna ihn für einen passenden Musiker gehalten hätten. West wollte McCartney zufolge auch dessen kürzlich erschienenes Album „Egypt Station“ produzieren, was der allerdings ablehnte.

Von RND/dpa

Welt NS-Gedenkstätte in Lüneburg - Mehr Geld für „Euthanasie“-Forschung

Nur in Lüneburg werden die Geschichten der Kinder-Opfer der NS-„Euthanasie“ erforscht. Jetzt ist eine Erweiterung des Projekts für 1,7 Millionen Euro geplant.

12.09.2018

Grippe gehört in Deutschland zu den unterschätzten Krankheiten. Eine starke Welle wie im vergangenen Winter kann mehr als 20.000 Menschen das Leben kosten – trotzdem lassen sich viele weiterhin nicht impfen.

12.09.2018

Erstmals hat ein Gericht eine Haftstrafe für gefälschte Bewertungen auf einem Online-Portal verhängt. Ein Italiener muss für neun Monate ins Gefängnis, weil er TripAdvisor-Rezensionen verkauft hatte.

12.09.2018
Anzeige