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Panorama Zwölfjähriger liegt erschlagen in Kellerraum
Mehr Welt Panorama Zwölfjähriger liegt erschlagen in Kellerraum
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17:51 20.04.2011
In diesem Keller in Berlin wurde ein Zwölfjähriger tot aufgefunden. Quelle: dpa

Ein zwölfjähriger Junge ist im Keller eines Berliner Wohnhauses erschlagen aufgefunden worden. Polizeibeamte hatten nach dem Schüler gesucht, der am Dienstag als vermisst gemeldet worden war. Die Mordkommission gehe von einer „Beziehungstat“ aus, sagte ein Polizeisprecher. Die Tat habe einen familiären Hintergrund. Ein Sexualdelikt wurde ausgeschlossen. Eine erste Obduktion ergab, dass der Schüler durch Gewalt gegen den Oberkörper starb, wie die Polizei mitteilte. Der Junge sei erschlagen worden, hieß es in Ermittlerkreisen.

Ein zunächst festgenommener Mann wurde wieder auf freien Fuß gesetzt, weil der Tatverdacht sich nicht bestätigt habe. Zu der Identität des Mannes äußerte sich die Polizei nicht.

Die Polizei bestätigte auch Medienberichte nicht, wonach der Junge in dem Haus gefunden wurde, in dem sein Vater lebt. Ob nach dem Vater gesucht wird, wollte die Polizei ebenfalls nicht bekanntgeben. Als Grund für die Zurückhaltung nannte sie die laufenden Ermittlungen.

In dem sechsstöckigen Mietshaus war einer der mit Brettern abgetrennten Verschläge am Mittwoch mit einem Polizeisiegel verschlossen. Zwischen den Holzlatten war in dem vollgestellten Raum eine Blutlache zu sehen. Vor dem Eingang klebten Pfeile der Spurensicherung auf dem Boden. Sie markierten Flecken, die vermutlich von der Tat stammen.

In der sechsten Etage des Hauses war eine Wohnungstür ebenfalls von der Polizei versiegelt worden. Auch dort war zu sehen, dass Ermittler Spuren gesichert hatten. Der Aufzug war außer Betrieb. Es herrschte gespenstische Stille in dem Haus.

Anwohner berichteten, dass der Junge nicht in dem Haus gewohnt haben soll. Seine Mutter habe ihn als vermisst gemeldet. Der tote Schüler wurde gegen 1.00 Uhr von den Polizisten gefunden. Mehrere Mieter zeigten sich geschockt, nachdem sich der furchtbare Tod des Jungen herumgesprochen hatte. „Schlimm, was der Junge wohl durchgemacht haben muss“, sagte ein Mieter aus dem Nachbarhaus.

dpa

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