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Panorama Weitere Verfahren gegen Polizisten im Mordfall Lena
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16:42 12.04.2012
Polizei in Aurich: Weitere Disziplinarverfahren gegen Beamte. Quelle: dpa
Emden

Mit einer Trauerfeier haben Schüler und Lehrer in Emden am ersten Schultag nach den Osterferien der ermordeten Lena gedacht. Die Elfjährige war am ersten Ferientag vor rund drei Wochen missbraucht und getötet worden. Pastor Manfred Meyer, der Lenas Familie betreut, sagte anschließend: „Die Familie ist zutiefst berührt von der großen Anteilnahme in der Schule und der Stadt.“ Lenas Schule bekommt auch Unterstützung von Seelsorgern und Psychologen.

Nach den Ermittlungspannen bei der Suche nach Lenas Mörder leitete die Polizeidirektion Osnabrück (Niedersachsen) am Donnerstag vier weitere Disziplinarverfahren gegen Beamte ein. Untersucht werden sollen die Vorgänge aus dem vergangenen Jahr, nachdem der tatverdächtige 18-Jährige sich selbst bei der Polizei als Pädophiler angezeigt hatte - danach aber nicht mehr passierte. Damit laufen nun gegen acht Beamte Disziplinarverfahren wegen der Ermittlungspannen.

Mit der Arbeit der Polizei im Mordfall Lena befasste sich auch der Innenausschuss des niedersächsischen Landtags. Der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Fritz Güntzler, sagte: „Es hat vor Ort schwere, individuelle Versäumnisse und Nachlässigkeiten gegeben, die nun restlos geklärt werden müssen.“

Der SPD-Abgeordnete Klaus-Peter Bachmann kritisierte hingegen, Innenminister Uwe Schünemann (CDU) sei Antworten schuldig geblieben. Völlig ungeklärt seien noch die Begleitumstände der Festnahme eines zunächst Tatverdächtigen, dessen Unschuld sich erst Tage später herausstellte. Schünemann habe auch keine Auskunft darüber geben können, ob angesichts der Lynch-Drohung gegen den jungen Mann etwa die Personalien der Belagerer der Emder Polizeistation aufgenommen worden waren und ob die Beamten Verstärkung angefordert hätten.

dpa

In einem als historisch eingestuften Schritt entschädigt die US-Regierung die Ureinwohner des Landes mit rund einer Milliarde Dollar (knapp 780 Millionen Euro). Das Geld kommt insgesamt 41 Indianerstämmen zugute, wie das Justiz- und das Innenministerium am Mittwoch ankündigten.

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