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Panorama Vier Deutsche sterben bei Flugunglück in Italien
Mehr Welt Panorama Vier Deutsche sterben bei Flugunglück in Italien
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15:07 26.01.2019
(Symbolbild) Quelle: Philippe Mooser/KEYSTONE/dpa
Rom

Nach dem Zusammenstoß eines Touristen-Kleinflugzeugs und eines Hubschraubers in den italienischen Alpen ist die Zahl der Toten auf sieben gestiegen. Unter den Opfern ist auch ein 49 Jahre alter Deutscher, der in der Region als Bergführer arbeitete, wie ein Sprecher des italienischen nationalen Bergrettungsdienstes (CNSAS) am Samstag dpa bestätigte. Zunächst hatte die Nachrichtenagentur Ansa darüber berichtet.

Laut italienischen Medien haben noch vier weitere Personen in dem Helikopter gesessen, die ebenfalls tot seien. Bei den weiteren Opfern soll es sich um drei Deutsche und einen Italiener – den Piloten des Helikopter – handeln.

Ist das Kleinflugzeug unangemeldet in den italienischen Luftraum eingedrungen?

In dem Kleinflugzeug sollen insgesamt drei Personen gesessen haben. Einer der Insassen sei ums Leben gekommen, ein Franzose und ein Schweizer hätten den Absturz schwer verletzt überlebt.

Das Unglück hatte sich bereits am Freitag am Rutor-Gletscher im Aostatal ereignet. Der Unfallort liegt im Länderdreieck zwischen Italien, Frankreich und der Schweiz im hochalpinen Gebiet.

Italienische Medien meldeten, dass der Hubschrauber aus Courmayeur zum Heli-Skiing im Einsatz war. Das Kleinflugzeug sei in Frankreich gestartet und habe einen Fluglehrer sowie zwei Flugschüler an Bord gehabt. Der französische Flieger sei wohl in den italienischen Luftraum eingedrungen ohne die dortige Flugsicherung zu informieren, sagte ein Polizeisprecher dem staatlichen Radiosender RAI.

Von RND/dpa