Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Panorama Urlauberin stirbt nach Kuh-Attacke – Besitzer muss Schadenersatz zahlen
Mehr Welt Panorama Urlauberin stirbt nach Kuh-Attacke – Besitzer muss Schadenersatz zahlen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:15 22.02.2019
2014 hatte eine Kuh die Urlauberin tödlich verletzt. Quelle: Jan Woitas/ZB/dpa
Innsbruck

Im Zivilprozess nach einer tödlichen Kuh-Attacke auf eine Urlauberin aus Rheinland-Pfalz in Österreich muss der beklagte Landwirt den Hinterbliebenen Schadenersatz zahlen. Das Landgericht Innsbruck sprach dem Ehemann und dem Sohn des Opfers insgesamt rund 180.000 Euro zu. Zusätzlich müsse der Bauer dem Mann eine monatliche Rente von 1200 Euro und dem Sohn von 350 Euro zahlen, teilte das Gericht am Freitag mit.

Nach Auffassung des Gerichts hatte der Bauer nur unzureichend vor den Gefahren einer Kuhherde, in der Kälber aufwachsen, gewarnt. Die aufgestellten Warnschilder hätten nicht ausgereicht. „An einem neuralgischen Punkt wie dem Unfallort sind Abzäunungen zum Schutz des höchsten Gutes, des menschlichen Lebens, notwendig und aufgrund des geringen Aufwandes auch zumutbar“, argumentierte das Gericht.

Spaziergängerin fixierte Hund an der Hüfte

Die 45 Jahre alte Hundehalterin aus Bad Dürkheim war im Sommer 2014 im Tiroler Stubaital von der Kuhherde, die offenbar die Kälber vor dem Hund schützen wollte, zu Tode getrampelt worden.

Die Frau hatte laut Gericht die Hundeleine mit einem Karabiner um die Hüfte fixiert. Sie hätte wissen müssen, dass Mutterkühe aggressiv auf Hunde reagieren können. Es sei sorglos gewesen, den Hund so zu fixieren, dass er nicht sofort losgelassen werden könne. „Die Wahrscheinlichkeit eines unmittelbaren Angriffes war aufgrund des sonstigen Verhaltens der Verunfallten aber sehr gering“, so das Gericht. Die Staatsanwaltschaft hatte die strafrechtlichen Ermittlungen gegen den Landwirt 2014 eingestellt.

Von RND/dpa

Nach dem Fund einer nackten Leiche in Bayern bringt die Obduktion erste Ergebnisse. Am Körper des Mannes entdeckten die Gerichtsmediziner Hinweise auf ein Gewaltverbrechen.

22.02.2019

Im Grenzgebiet zwischen Ecuador und Peru hat am Freitag die Erde gebebt. Gleich zwei Beben folgten aufeinander. Verletzt wurde nach bisherigen Stand aber niemand.

22.02.2019

Erst am Donnerstag war bekannt geworden, dass im Missbrauchsfall von Lügde Datenträger verschwunden sind. Nun werden neue Details zur Polizeiarbeit bekannt – mittendrin ein Polizeianwärter.

22.02.2019