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Panorama Drei Schlägereien in Flüchtlingsheimen
Mehr Welt Panorama Drei Schlägereien in Flüchtlingsheimen
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08:54 14.12.2015
Quelle: Symbolfoto
Hamburg

Bei Schlägereien in zwei Flüchtlingsunterkünften sind am Wochenende in Hamburg mehrere Menschen verletzt worden. Die Polizei musste insgesamt bei drei gewaltsamen Auseinandersetzungen einschreiten und war mit etlichen Streifenwagen im Einsatz. 

Zahlreiche Wachleute verletzt

In der Zentralen Erstaufnahme am Grellkamp im Stadtteil Langenhorn kam es wiederholt zu Schlägereien, weil Bewohner die Wachleute an der Verlegung von Landsleuten hindern wollten. Am Sonntagabend gingen etwa 60 bis 80 Bewohner aus Syrien und Eritrea jeweils in zwei Gruppen aufeinander los. Fünf Wachleute und zwei Bewohner wurden leicht verletzt, wie die Hamburger Polizei am Montagmorgen mitteilte. Mit Stöcken, Steinen und Holzlatten schlugen die Männer aufeinander ein. Die Polizei war mit 30 Streifenwagen im Einsatz und nahm zehn der Schläger vorläufig fest. 

Bereits am Samstag wurden vier Wachleute bei Schlägereien in der Erstaufnahmeeinrichtung verletzt. Mehrere Syrer und Eritreer gingen aufeinander los, nachdem ein 24-jähriger Mann aus Eritrea verlegt werden sollte. Er hatte zuvor einen 42-Jährigen Wachmann blutig geschlagen. Die Polizei rückte mit 21 Streifenwagen an, um die Lage zu beruhigen. Da einige Eritreer mit Ästen und Holzbalken auf ihre Kontrahenten zugegangen seien, hätten die Einsatzkräfte Pfefferspray eingesetzt, teilte die Polizei mit. Ein 24-jähriger Wachmann brach sich vermutlich einen Arm, zwei Mitarbeiter wurden leicht verletzt. Die genauen Hintergründe zu beiden Schlägereien seien noch unklar, sagte ein Polizeisprecher am Montag. 

In einer Unterkunft im Stadtteil Wilhelmsburg gerieten in der Nacht zum Samstag zwei 21 und 23 Jahre alten Iraner mit sieben anderen Bewohnern in Streit. Die Situation eskalierte in einer Schlägerei, ein 21-Jähriger zog sich eine Platzwunde am Kopf zu. Sein Landsmann wurde an der Hand verletzt. Die Polizei rückte mit sieben Funkstreifenwagen, einem Diensthundeführer und einem Rettungswagen an. Die neben den Iranern an der Schlägerei beteiligten Männer konnten zunächst nicht ermittelt werden. 

dpa/sag

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