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Wird Bremer Frühchenstation geschlossen?

Erneut Keime entdeckt Wird Bremer Frühchenstation geschlossen?

Nach dem erneuten Auftreten eines gefährlichen Darmkeims auf der Frühchenstation des Klinikums Bremen-Mitte lässt Gesundheitssenatorin Renate Jürgens-Pieper (SPD) eine Verlegung von Risikoschwangeren prüfen.

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Bremer Frühchenstation vor dem Aus.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Bremen. Bei Frauen mit Risikoschwangerschaften in der Klinik werde geprüft, ob eine Verlegung möglich ist, sagte die Sprecherin von Jürgens-Pieper, Karla Götz, am Dienstag. Die Senatorin lasse prüfen, ob man einen anderen Standort so ausbauen könne, dass die Risikoschwangeren dort aufgenommen werden können. Im Gespräch sei das Klinikum Links der Weser. Der Aufnahmestopp bleibt den Angaben zufolge bestehen. Medienberichten zufolge könnte die Frühchenstation im Klinikum Mitte damit vor dem endgültigen Aus stehen.

Ein Speziallabor in Bochum hatte am Montag mitgeteilt, dass es sich bei den in Bremen nachgewiesenen Keimen mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit um den identischen Bakterienstamm wie bei den Funden aus dem vergangenen Jahr handelt. Damals waren drei Frühchen gestorben und mehrere schwer erkrankt.

dpa

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Robert-Koch-Institut
Auf der Bremer Frühchenstation wurden bei drei Neugeborenen Darmbakterien nachgewiesen.

Es ist der zweite Einsatz des Robert-Koch-Instituts innerhalb von vier Monaten auf der Bremer Frühchenstation. Dort sind wieder resistente Keime aufgetaucht, dabei hatte die Klinik die Station gerade erst wiedereröffnet. Woher die Erreger stammen, ist unklar.

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