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Panorama Wildschweine sollen intensiver gejagt werden
Mehr Welt Panorama Wildschweine sollen intensiver gejagt werden
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13:41 13.12.2017
ARCHIV - ILLUSTRATION - Ein Wildschwein, aufgenommen am 04.05.2013 im Wildpark in Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz). Foto: Fredrik von Erichsen/dpa (zu lnw: "Experten: Wildtiere profitieren vom milden Winter in NRW" vom 13.01.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++ Quelle: picture alliance / dpa
Hannover

Als Vorbeugung gegen eine mögliche Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest will Niedersachsen die Wildschweinbestände verringern. Dazu soll auch die Schonzeit für Schwarzwild aufgehoben werden, kündigte Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) am Mittwoch in Hannover an. Der Schutz von Elterntieren soll aber gewährleistet bleiben.

Zusätzlich zu einer intensiveren Bejagung soll außerdem der Fallenfang genehmigt werden. Dafür sollen Jäger spezielle Schulungen erhalten. Laut Otte-Kinast kommen auf den Landeshaushalt zusätzliche Kosten von etwa 3,5 Millionen Euro für die Verringerung der Zahl der Wildschweine zu.

Die Afrikanische Schweinepest ist eine Infektionskrankheit, die bei Wild- und Hausschweinen meist innerhalb weniger Tage tödlich endet. Sie breitet sich über Wildschweine aus. Ansteckungsgefahr für den Menschen besteht nicht. In den vergangenen Wochen traten vermehrt Fälle in Osteuropa auf. So gab es nach Auskunft des Landes zuletzt Anfang Oktober in Polen einen Fall mit 80 infizierten Hausschweinen.

Da sich die Krankheit auch über verseuchte Speisereste überträgt, ist in Niedersachsendie Sorge groß, dass sich Wildschweine an den Rastplätzen der Transitstrecken durch Abfälle infizieren könnten. In den landwirtschaftlichen Betrieben des Bundeslandes werden rund 8 Millionen Schweine gehalten.

Von dpa

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