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Panorama Metalfans feiern bei Regen und Matsch
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23:52 30.07.2015
Stephan Bumann, musikalischer Leiter des Feuerwehrmusikkorps Wacken: Die Wacken Firefighters läuteten traditionell 20 Stunden vor der offiziellen Eröffnung das Heavy-Metal-Fest ein. Quelle: Axel Heimken/dpa
Wacken

Schlamm, Matsch und endlos wirkender Stau: Kurz vor dem inoffiziellen Start des 26. Wacken Open Air (W:O:A) haben sich Tausende Fans auf dem Weg nach Wacken in Schleswig-Holstein gemacht. Der Regen machte die Anreise für viele zu einem matschigen Abenteuer: Eine kilometerlange Schlammstraße hatte sich auf dem Weg zum Festivalgelände gebildet. Knietief wateten die Metal-Fans zu den Bühnen. "Ich habe langsam keine Kraft mehr", sagte eine Besucherin. Einige Autos und auch Gummistiefel waren schon steckengeblieben.

Insgesamt erwarteten die Veranstalter etwa 75.000 Fans aus aller Welt. Mehr als 100 Bands sollen ab Donnerstag an den drei offiziellen Festivaltagen des weltgrößten Heavy-Metal-Festes auftreten, darunter Europe, Savatage, Santiano und Judas Priest. Einer der ersten Höhepunkte stand jedoch schon am Mittwochabend auf dem Programm: der Auftritt der örtlichen Feuerwehrkapelle – die Wacken Firefighters.

Bei strömenden Regen sorgten sie bei den Fans für gute Laune. Auf der Biergarten-Bühne begeisterten sie das Publikum mit ihren Interpretationen der Schlagerklassiker. 20 Stunden vor der offiziellen Eröffnung am Donnerstag läuten sie regelmäßig das Heavy-Metal-Fest ein.

Der erste Abend auf dem Partyacker endete für viele Metal-Fans jedoch in einem Schlammbad. Strömender Regen, Wind und Kälte verwandelte das Festivalgelände in sogar für Festivalverhältnisse ungemütliche Matschlandschaft. "Das habe ich bisher in keinem Jahr so schlimm erlebt", sagte ein Metal-Fan. "Wacken ist diesmal echt auf einem neuem Level."

Wegen des schlechten Wetters sei besonders am Anreisetag nicht alles nach Plan verlaufen, berichtete Wacken-Gründer Thomas Jensen. "Wir kämpfen auf alle Flächen, dass wir die Leute raufkriegen. Es dauert alles viel zu lange, dann kommt es zu Verzögerungen." Durch den Regen hatten sich kilometerlange Staus bildet, Einfahrten auf das Gelände waren mehrfach im Schlamm versunken und mussten nachgerüstet werden. "Die Leute müssen Geduld haben", sagte Jensen. Nach Angaben der Polizei verlief der Anreisetag dagegen relativ ruhig.

Von Claudia Thaler

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