Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Panorama Viele Verletzte bei Feuer in Moskauer Metro
Mehr Welt Panorama Viele Verletzte bei Feuer in Moskauer Metro
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:24 05.06.2013
 4500 Menschen mussten nach dem Brand in Sicherheit gebracht werden. Quelle: dpa
Moskau

Das teilte der russische Zivilschutz am Mittwoch der Agentur Interfax mit. Für kurze Zeit waren mehrere Stationen gesperrt. Die wegen ihrer Ornamente berühmte U-Bahn gilt mit täglich neun Millionen Passagieren als wichtigstes Verkehrssystem der größten Stadt Europas.

Das Feuer war unweit des Kreml im Tunnel zwischen den zentral gelegenen Stationen Ochotny Rjad und Lenin-Bibliothek ausgebrochen. Die meisten Verletzten erlitten eine Rauchvergiftung, drei Frauen mussten auf eine Intensivstation gebracht werden. Das Staatsfernsehen zeigte, wie Passagiere sich wegen des Rauchs feuchte Tücher vor Mund und Nase hielten und eilig die überfüllten Stationen verließen.

Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin gab eine komplette Untersuchung des Brandschutzes in Auftrag. Die 1935 eröffnete U-Bahn der russischen Hauptstadt gilt technisch als renovierungsbedürftig. Sobjanin ordnete den Sondereinsatz von Bussen als Ersatzverkehr an.

Bei der Gestaltung der Metro mit Marmorsäulen, Kronleuchtern und Mosaiken orientierten sich Künstler damals am Prunk der Zarenpaläste. Die Stationen wurden etwa nach Revolutionsführer Lenin oder Marxisten sowie nach Volksdichtern wie Puschkin oder „Heldenstädten“ wie dem früheren Stalingrad benannt. Im Zweiten Weltkrieg wurden sie als Bunker für die Bevölkerung genutzt. Heute verkehrt die Metro mit etwa 300 Kilometern Streckenlänge in Spitzenzeiten alle 45 Sekunden.

dpa

Beim zweiten länderübergreifenden Blitzmarathon waren allein in Niedersachsen 5746 Fahrzeuge zu schnell unterwegs. Mehr als 700 Polizisten waren von Montag bis Dienstag für die Geschwindigkeitskontrollen im Einsatz.

05.06.2013

Nicht nur im Süden und Osten Deutschlands sind die viele Menschen durch das Hochwasser um ihr Hab und Gut gebracht worden. Auch in Niedersachsen drohen durch die Elbe-Flut schwere Schäden. Doch wer kommt dafür auf? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

05.06.2013

Atemraubende Jagd in Braunschweig: Stundenlang hat ein ausgebüxter Jungbulle die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr genarrt. Erst eine Tierärztin machte der Jagd ein Ende.

05.06.2013