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Panorama Verirrte Wanderer erschießen sich – aus Verzweiflung
Mehr Welt Panorama Verirrte Wanderer erschießen sich – aus Verzweiflung
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18:27 22.10.2017
Nach knapp drei Monaten gibt es Gewissheit: die beiden vermissten Wanderer Rachel Nguyen und Joseph Orbeso sind tot. Quelle: Facebook/Joshua Tree National Park
Palm Springs

Ende Juli waren die 20-jährige Rachel Nguyen und ihr ein Jahr älterer Freund Joseph Orbeso zu einer Wanderung durch den Joushua-Tree-Nationalpark im US-Bundesstaat Kalifornien aufgebrochen. Weil das Paar auch am nächsten Tag nicht in seine Unterkunft zurückkehrte, meldete der Besitzer die beiden als vermisst. Jetzt gibt es traurige Gewissheit über das Schicksal der verschwundenen Wanderer: die beiden haben sich offenbar aus Verzweiflung das Leben genommen, wie die Ermittler vermuten.

„Es scheint, als hätten sie ihre Vorräte rationiert. Sie hatten kein Wasser mehr“, heißt es in der Mitteilung der Polizei. Die Beamten gehen davon aus, dass Joseph erst seine Freundin und dann sich selbst erschossen hat. Die beiden seien in einer steilen Schlucht im Norden des „Maze Loop“-Wanderweges gefunden worden, heiß es dort weiter. „Ich wusste immer, dass ich sie finden würde. Aber ich wusste nicht wann“, sagte der Vater von Joseph dem US-Nachrichtensender KESQ.

Wochenlang hatte er an den Wochenenden nach seinem Sohn und seiner Freundin gesucht. Schließlich führten persönliche Gegenstände des Paares, darunter Kleidung, Wasserflaschen und Lebensmittelverpackungen, die Hilfskräfte zu den Toten. Rund drei Kilometer vom Ausgangspunkt des Wanderwegs entfernt fand Vater Gilbert Orbeso die beiden leblosen Körper. Sie hätten einander umarmt, hieß es.

Hunderte Polizisten und freiwillige Helfer hatten unmittelbar nach dem Verschwinden des Paares am 27. Juli mit einer groß angelegten Suchaktion begonnen – ohne Erfolg. Nachdem es auch nach über einer Woche keine konkreten Hinweise auf den Verbleib der beiden gab, wurde die Suche fast komplett eingestellt.

Von RND/are

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