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Panorama Kuchen für Islamisten?
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15:09 04.05.2017
Hannover

Die „Cake Day“-Aktionen werden in unregelmäßigen Abständen in Hannover sowie in anderen niedersächsischen Städten wie Osnabrück organisiert, erklärte ein Sprecher des Verfassungsschutzes. An den Ständen werde unter anderem für Organisationen aus dem islamistischen Spektrum geworben. Deshalb schaue sich die Behörde die Aktionen genau an. Teilweise kommen die gesammelten Gelder auch Hilfsvereinen zugute, bei denen es kaum möglich sei zu differenzieren, ob die jeweiligen Spenden der syrischen Zivilbevölkerung helfen sollen oder ob sie der Unterstützung islamistischer Gruppierungen dienen.

Angemeldet werden die „Cake Day“-Stände nach Angaben des Verfassungsschutzes von Einzelpersonen. Mitunter stünden diese mit islamistischen Vereinen in Verbindung, die die Behörde im Blick habe.

Die Anmelder eines  in Hannover aufgebauten Standes bestritten vehement, mit islamistischen Organisationen in Verbindung zu stehen. „Wir sind alle hier aufgewachsen, leben hier, sind berufstätig“, sagte eine Frau, die ihren Namen nicht in der Zeitung lesen will. „Nie würden wir etwas so Dummes tun, wie Islamisten zu unterstützen.“ Alle Spenden gingen ausschließlich an die Organisationen Weltweiter Einsatz für Arme (Wefa) und Islamic Relief.

Islamic Relief dürfte über jeden Zweifel erhaben sein. Die Organisation gehört der Aktion Deutschland hilft an. Schirmherr ist Altbundespräsident Horst Köhler. Anders sieht es bei Wefa aus. Die Organsiation hat Berichten zufolge Verbindungen zu einem türkischen Verein, der nach Erkenntnissen deutscher Sicherheitsbehörden in Verdacht steht, die palästinensische Hamas zu unterstützen. Bei einem Kuchenverkauf in Hannover Anfang Dezember ging es nach Angaben der Veranstalter darum, Geld für einen Brunnen im Tschad zu sammeln. 1220 Euro fehlten noch, hieß es in einem Aufruf im Internet. „Wir wollen den Islam auf eine gute Art und Weise präsentieren“, versicherte die Anmelderin.

Von Karl Doeleke (mit dpa)

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