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Panorama Vater setzt 14-jährigen Sohn an der Autobahn aus
Mehr Welt Panorama Vater setzt 14-jährigen Sohn an der Autobahn aus
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13:36 19.07.2010

Nach einem Streit hat ein Autofahrer aus dem Rheinland seinen 14-jährigen Sohn auf einem Autobahnrastplatz im nordbayerischen Steigerwald ausgesetzt. „Mit fünf Euro Barmittel sollte der Filius die restlichen 450 Kilometer nach Hause trampen“, teilte das Polizeipräsidium Unterfranken mit.

Der Junge wanderte am Sonntagabend mit Rucksack auf der Autobahn, wo ihn eine Polizeistreife aufgriff und den Vater, der inzwischen in Frankfurt am Main war, per Handy anrief. Der Mann erklärte den verdutzten Beamten, es handele sich um eine erzieherische Maßnahme. Die Polizei solle den Jungen für eine Nacht auf der Dienststelle lassen.

Der Junge erklärte, er sei von seinem Vater von einem Überlebenstraining abgeholt worden. Weil er seinen Vater auf der Rückfahrt provoziert habe, sei er ausgesetzt worden. Er habe zum nächsten Bahnhof gehen wollen. Die Autobahnpolizei gab ihm zu essen, nach Mitternacht wurde er von seinem Vater abgeholt. Nach einer Umarmung und dem Versprechen, sich wieder zu vertragen, setzten sie ihre Heimfahrt gemeinsam fort. Die Polizei informierte das zuständige Jugendamt.

apd

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Im Kampf gegen die Ölpest vor der US-Küste gibt es neue Probleme. Die US-Regierung wies am Sonntagabend (Ortszeit) auf ein Leck in der Nähe des Bohrlochs hin. Zugleich sprach Admiral Thad Allen, der Einsatzleiter der Regierung, von „unbestimmten Anomalitäten“ am Bohrloch.

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