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Panorama Wenzel will keine Obergrenze für Wölfe
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18:34 20.03.2017
Will keine Bejagung der Wölfe in Niedersachsen: Umweltminister Stefan Wenzel. Quelle: dpa/Archiv
Hannover

Unter anderem spricht sich die CDU dafür aus, bestimmte Jungtiere und Einzelgänger jagen zu dürfen.

Wenzel widersprach: Niedersachsen dürfe die Population durch Abschüsse gar nicht regulieren. Dies sei aufgrund der rechtlichen Vorgaben auf Bundes- und Europaebene unmöglich. „Wir müssen uns an Recht und Gesetz halten und können keine Obergrenze einführen“, betonte der Minister.

Aktuell leben in Niedersachsen etwa 80 Wölfe. Die CDU verweist auf Experten, die eine Steigerungsrate von 30 Prozent jährlich vorhersagen. Dagegen geht Wenzel nicht davon aus, dass sich der Wolf im ganzen Land ausbreitet. Dies zeige sich auch in Sachsen und Brandenburg, sagte der Minister. Die niedersächsischen Rudel halten sich Wenzel zufolge überwiegend im wenig besiedelten Umfeld des Truppenübungsplatzes in der Heide, im Raum Cuxhaven sowie Diepholzer Moor auf.

Der CDU-Abgeordnete Ernst-Ingolf Angermann kritisierte, dass die 2015 angekündigte Überarbeitung des niedersächsischen Wolfsmanagements immer noch nicht abgeschlossen sei. Die Nutztierhalter, die kilometerlange Zäune nachrüsten müssten, steckten in der Bredouille. Wenzel kündigte mehr Unterstützung an. Mit wolfssicheren Zäunen ließen sich Risse verhindern.
„Die Sicherheit der Menschen steht an erster Stelle“, betonte der Minister. Es sei nicht notwendig, den Wolf ins niedersächsische Jagdrecht aufzunehmen, wie die CDU es fordert, sagte Wenzel. Er verwies auf den im vergangenen Jahr geschossenen Wolf – dieser Fall zeige, dass das Ministerium durchaus bereit sei, ein Tier zu töten. Der als Kurti bekannt gewordene Wolf war immer wieder Menschen zu nahe gekommen.

lni

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