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Panorama Todesschützen weiter auf der Flucht
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13:00 27.12.2015
Die Untersuchungen in Berlin dauern an. Quelle: dpa
Berlin

 Nach einer Attacke in Berlin-Wedding mit einem Toten erhoffen sich die Ermittler von drei Schwerverletzen und von Zeugen Hinweise auf die geflüchteten Täter. Die Opfer sollten möglichst noch am Sonntag vernommen werden, sagte eine Polizeisprecherin. Insgesamt vier Männer waren am Samstag auf einer Straße von Unbekannten mit Messern und mindestens einer Schusswaffe angegriffen worden. Ein 31-Jähriger starb. Das Motiv der Angreifer war unklar.

Von den Tätern fehlte am Sonntag jede Spur. Sie waren nach ersten Erkenntnissen mit einem Auto vorgefahren und hatten ihre Opfer attackiert, als diese ein Haus verlassen hatten. Danach sollen die Angreifer mit dem Wagen geflüchtet sein.

"Bisher gab es keine Festnahmen", sagte die Polizeisprecherin. Die Ermittler machten zu den Motiven und Hintergründen der Täter zunächst keine Angaben. Die Opfer stammen nach Angaben der Polizei aus Bosnien-Herzegowina.

Der getötete 31-Jährige war noch am Tag des Angriffs obduziert worden. Er hatte Schuss- und Stichverletzungen. Für die anderen Männer im Alter von 36, 44 und 56 Jahren bestand aktuell keine Lebensgefahr.

Etwa 50 Menschen hatten sich nach Polizeiangaben nach der Tat vor dem Krankenhaus versammelt, in dem die Verletzten lagen. Es sei aber friedlich geblieben.

Dutzende Trauernde waren demnach schon nach dem Angriff auch an den Tatort gekommen. Am Sonntag hielten sich anfangs noch einige Menschen vor Ort auf, später war der Tatort im Stadtteil Wedding in West-Berlin weitgehend verlassen.

dpa

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