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Panorama Täter werfen
 zwei Gullydeckel
 auf Autobahn
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 zwei Gullydeckel
 auf Autobahn
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20:13 26.08.2016
Die Staatsanwaltschaft spricht von einem versuchten Mordanschlag. Quelle: dpa (Symbolbild)
Walsrode

 Bei dem ersten Wurf sei ein Auto an der Front und am Unterboden beschädigt worden. Der zweite Gullydeckel schlug in die Frontscheibe einer Sattelzugmaschine ein Loch, drang aber nicht in das Führerhaus ein. Die Fahrer kamen mit dem Schrecken davon. „Es war reiner Zufall, dass die Fahrzeugführer unverletzt blieben“, heißt es in der Mitteilung.

Die Staatsanwaltschaft Verden habe ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des versuchten Mordes eingeleitet: „Polizei und Staatsanwaltschaft gehen nach dem derzeitigen Spurenbild davon aus, dass der oder die Täter heimtückisch und wahllos wehrlose Fahrzeuginsassen töten wollten.“ Für einen versuchten Mord drohe das Strafgesetzbuch eine lebenslange Freiheitsstrafe an, warnten die Sprecher.

Die mehrere Kilogramm schweren Deckel waren in Schneeheide gestohlen worden. Die nächtlichen Anschläge erfolgten am späten Mittwochabend von einer Brücke zwischen Schneeheide und Walsrode. Vor gut einer Woche waren vier Sattelzüge auf der A 1 im Raum Osnabrück getroffen worden. Die Ermittler prüfen dort derzeit, ob es eine Verbindung zu ähnlichen Taten im Juni und Juli gibt.

Erst am vergangenen Wochenende war eine deutsche Frau in Dänemark ums Leben gekommen, als Unbekannte einen Betonklotz von einer Brücke warfen. Die 33-Jährige war mit ihrem Mann und ihrem fünfjährigen Sohn auf der Insel Fünen in Richtung Deutschland unterwegs. Die Frau saß den Angaben zufolge auf dem Sitz hinter dem Fahrer und war sofort tot.

Peer Körner

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