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Panorama Täter-Ehepaar hortete Munitionen und Bomben
Mehr Welt Panorama Täter-Ehepaar hortete Munitionen und Bomben
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23:09 03.12.2015
Eine FBI-Agentin geht in das Haus des Angreifer-Ehepaars in San Bernardino. Dort wurden am Donnerstag tausende Munitionen und ein dutzend Bomben sichergestellt. Quelle: Robin Beck/dpa
San Bernardino

Die beiden Angreifer in San Bernardino hatten sich mit Tausenden Schuss Munition sowie Rohrbomben möglicherweise für weitere Attacken gerüstet. Insgesamt stellten Ermittler in der Wohnung, im gemieteten Fluchtauto und an den Körpern der beiden mehr als 7000 Schuss Munition für Sturmgewehre, Pistolen und langläufige Waffen sicher, wie Polizeichef Jarrod Burguan am Donnerstag sagte. Außerdem hätten sie Hunderte Werkzeuge besessen, um weitere Sprengsätze zu bauen.

"Zu weiteren Angriffen fähig"

Der 28-jährige Syed Farook und seine 27 Jahre alte Frau Tashfeen Malik seien "eindeutig" zu weiteren Angriffen fähig und ausgerüstet gewesen, sagte Burguan. Maskiert, in dunkler Kleidung und schwer bewaffnet hatte das Paar in einer Behinderteneinrichtung 14 Menschen erschossen und 21 weitere verletzt. Farook und Malik wurden von der Polizei nach einer Verfolgungsjagd getötet.

Über das Motiv herrschte am Donnerstag weiter Unklarheit. Die Tat sei aber eindeutig geplant worden, sagte FBI-Ermittler David Bowdich. Die beiden hätten eine "Mission" gehabt. Einige Beweismittel, die während der Wohnungsdurchsuchung sichergestellt wurden, sollten noch am Donnerstag nach Washington geflogen werden, um vom FBI untersucht zu werden. Besonders wichtig seien Handys, Computer und USB-Sticks.

Ein Polizist sichert Beweismaterial: Im Mietwagen der Täter wurden mehrere Waffen gefunden. Quelle: Sean M. Haffey

US-Präsident Barack Obama hatte zuvor sowohl einen terroristischen Hintergrund als auch ein Streit am Arbeitsplatz als mögliche Motive genannt. Es müsse aber weiter ermittelt werden. Der Täter, ein US-Bürger, hatte seine pakistanische Frau über das Internet kennengelernt und war mit ihr im Juli 2014 in die USA eingereist.

Gemeinsam hatten sie eine sechs Monate alte Tochter. Diese hatten sie vor der Tat laut "Washington Post" bei Farooks Mutter abgegeben. Die Familie der beiden reagierte geschockt. "Ich habe keine Ahnung, warum sie so etwas tun würden", sagte Farooks Schwager Farhan Khan.

dpa

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