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Panorama Stromausfall am größten Flughafen der Welt
Mehr Welt Panorama Stromausfall am größten Flughafen der Welt
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07:38 18.12.2017
Ein Reisender schläft an einem Gebäckband am Hartfield-Jackson Airport in Atlanta. Quelle: dpa
Atlanta

Ein flächendeckender Stromausfall hat den Betrieb des Hartsfield-Jackson Airport im US-Bundesstaat Georgia über Stunden hinweg zum Erliegen gebracht. Tausende Passagiere verharrten am Sonntag an dem internationalen Drehkreuz im Dunkeln. Auch auf den Rollfeldern saßen Hunderte Fluggäste an Bord der Maschinen fest. Laut dem US-Nachrichtensender CNN sind in der Folge mehr als 1000 Flüge ausgefallen. Erst rund sechs Stunden später wurde der Strom in einigen Teilen des Flughafens wieder hergestellt.

Der Hartsfield-Jackson Airport gilt als der größte Airport der Welt, gemessen am Besucheraufkommen. Jährlich starten und landen in Atlanta 104 Millionen Passagiere, durchschnittlich 275.000 Fluggäste pro Tag. Innerhalb von 24 Stunden werden rund 2500 Flugzeuge abgefertigt.

Nach dem Brand in den elektrischen Anlagen des Hartsfield-Jackson Airport in Atlanta hat ein Stromausfall den Flugbetrieb zum Erliegen gebracht. Tausende Passagiere saßen über Stunden hinweg im Dunkeln fest.

Panne erst nach Stunden behoben

Grund für den Stromausfall war ein Feuer, das gegen 12.30 Uhr (Ortszeit) in der elektrischen Anlage des Flughafengebäudes ausgebrochen war. Das teilte der Bürgermeister von Atlanta, Kasim Reed mit. Eine halbe Stunde später fiel daraufhin die komplette Stromversorgung des Airports aus. Die Ursache für das Feuer ist noch unklar.

Mitarbeiter des Flughafens und der Stromversorger Georgia Power teilten zwölf Stunden später zwar mit, dass der Strom im zentralen Raum des Airports und in weiteren Hallen wieder funktioniere. Bis dahin war es Technikern aber nur nach und nach gelungen, die Panne zu beheben.

Zahlreiche Reisende waren verärgert über die schleppende Informationspolitik. „Viele Leute kommen an und keiner geht raus. Es gibt keine offizielle Bekanntgabe. Wir sitzen hier fest. Das ist ein Albtraum“, sagte eine Passagierin. Auf Twitter beschwerten sich Fluggäste über das Chaos, fehlende Essensversorgung und die ausbleibenden Hinweise. Die Stadt richtete für die gestrandeten Reisenden Notunterkünfte ein. Außerdem wurden Züge bestellt, die zumindest einen Teil der Passagiere an ihre Ziele bringen sollen.

Auch am Montag mit Verzögerungen und Ausfällen zu rechnen

Auswirkungen der Strompanne waren bis nach Chicago zu spüren. Der O’Hare International Airport und der Midway International Airport meldeten Dutzende ausgefallene Flüge und zahlreiche Verspätungen.

Die Fluggesellschaft Delta mit Hauptsitz in Atlanta verzeichnete den wohl größten Schaden: Die Airline musste am Sonntag 800 Flüge streichen. Auch am Montag werden voraussichtlich weitere 250 Delta-Verbindungen ausfallen. Für den Tag nach dem Blackout müssen die Passagiere mit erheblichen Verzögerungen und Beeinträchtigungen am Flughafen rechnen. Freie Sitze in anderen Fliegern gebe es so kurz vor Weihnachten kaum noch.

Von RND/dpa/AP

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