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Panorama Staatsanwaltschaft will Tod von 5-Jährigem klären
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17:46 22.11.2017
Angeblich wurde der Vater von der Klinik abgewiesen, nachdem er mit seinem Sohn, der über Bauchschmerzen klagte, in die Notaufnahme fuhr. Quelle: Symbolbild
Braunschweig

 Um den Tod eines fünfjährigen Jungen aus Salzgitter aufzuklären, hat die Staatsanwaltschaft Braunschweig Ermittlungen aufgenommen. Untersucht werde, ob ein Fremdverschulden Ursache gewesen sein könnte, teilte ein Sprecher der Behörde am Mittwoch mit. Das Kind sei Ende der vergangenen Woche tot in der elterlichen Wohnung in Salzgitter-Gebhardshagen gefunden worden.

Die „Braunschweiger Zeitung“ hatte unter Berufung auf Informationen aus dem Umkreis der Familie berichtet, dass der Vater mit seinem unter starken Bauchschmerzen leidenden Kind in eine Klinik gefahren sei. Dort habe man ihn ohne Untersuchung abgewiesen und an einen Kinderarzt verwiesen. 

Die Klinik in Salzgitter-Lebenstedt widerspricht dieser Darstellung. Dort heißt es, dass der Junge in der Nacht zuvor von einer erfahrenen Assistenzärztin gründlich körperlich untersucht und behandelt worden sei. „Dabei fanden sich keine Anzeichen, die einen solchen Verlauf annehmen lassen konnten“, sagte eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur. In der Klinik bedauere man den Tod des Kindes zutiefst. „Wir werden bei der Aufarbeitung der Zusammenhänge intensiv unterstützen und den Angehörigen umgehend das Gespräch anbieten“, sagte die Sprecherin. 

Das Gutachten der angeordneten Obduktion liege noch nicht vor, hieß es von der Staatsanwaltschaft. Von dem Ergebnis hänge aber im Wesentlichen ab, ob und in welche Richtung das Ermittlungsverfahren fortgeführt oder ausgeweitet werde.

Von dpa

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