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Panorama Mutmaßlicher Autobahnschütze gefasst
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13:17 24.06.2013
Schüsse in Wiesbaden und andernorts. Eine bundesweite Serie von Schüssen auf Autotransporter ist Medienberichten zufolge aufgeklärt. Beamte des Bundeskriminalamts sollen am Sonntag in der Eifel einen Verdächtigen festgenommen haben. Quelle: dpa
Berlin

Eine bundesweite Serie von Schüssen auf Autotransporter ist Medienberichten zufolge aufgeklärt. Beamte des Bundeskriminalamts hätten am Sonntag in der Eifel einen Verdächtigen festgenommen, berichteten die Sender SWR-Info und Bayerischer Rundfunk (BR). Der Mann sei selbst LKW-Fahrer. Nach Informationen der beiden Sender hat der Mann die Taten gestanden. Das Bundeskriminalamt in Wiesbaden bestätigte den Fall am Sonntagabend nicht. Es habe zwar einen Einsatz gegeben, hieß es. Weitere Details wurden aber zunächst nicht bekannt.

Der bislang unbekannte Täter sorgte seit Jahren für Angst und Schrecken auf den Autobahnen. Seit 2008 soll er mehr als 700 Mal abgedrückt haben. Zwei Frauen wurden schwer verletzt: eine kam in ihrem Auto von der Straße ab und prallte gegen die Mittelleitplanke, die andere wurde Ende 2009 bei Würzburg in ihrem Auto am Hals getroffen.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat sich erleichtert über die Festnahme gezeigt. „Das ist für uns ein wichtiger Fahndungserfolg in einer beispiellosen Serie von Anschlägen auf Autotransporter“, sagte Herrmann am Montag in München. Dank der polizeilichen Zusammenarbeit sei es gelungen, „einen hochgefährlichen Täter dingfest zu machen, der auf unseren Autobahnen seit Jahren für Angst und Schrecken gesorgt hatte“

Die bayerische Polizei habe die Sonderkommission des Bundeskriminalamts bei den schwierigen Ermittlungen unterstützt. So seien Polizisten aus dem Freistaat an der Vernehmung des geständigen Lkw-Fahrers beteiligt gewesen, erläuterte Herrmann. Allein in Bayern wurden nach seinen Worten 147 Anschläge registriert. Der am Sonntag in der Eifel Festgenommene ist mittlerweile bei der Staatsanwaltschaft in Würzburg eingetroffen.

dpa

Die Zahl der Toten bei dem schweren Busunglück am Sonntag in Montenegro hat sich auf 18 erhöht. Das berichtete das montenegrinische Fernsehen am Montag unter Berufung auf die Behörden. 30 weitere Menschen seien noch in den Krankenhäusern. Wenigstens vier Personen schwebten in Lebensgefahr.

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