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Panorama Gaza-Opfer kommen nach Niedersachsen
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12:30 22.08.2014
Kriegsopfer aus Gaza werden in Niedersachsen behandelt. Quelle: dpa
Westerstede

Die Frauen im Alter von 24 und 50 Jahren sowie die Neunjährige kamen in der Nacht zum Freitag in der Ammerland-Klinik in Westerstede (Niedersachsen) an. Es handele sich höchstwahrscheinlich um die ersten im jüngsten Gaza-Krieg verletzten Palästinenser, die in Deutschland versorgt werden, teilte die palästinensische Ärzteorganisation PalMed mit. Sie seien bei israelischem Beschuss im Gazastreifen schwer verletzt worden.

Die beiden Frauen und das Kind seien vor vier Tagen im Gazastreifen aufgebrochen und am Nachmittag aus Kairo kommend in München gelandet, sagte der Leiter der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie der Ammerland-Klinik, Muneer Deeb, der Nachrichtenagentur dpa. Eine Frau und das Kind hätten diverse Bauchverletzungen erlitten, die andere Frau mehrere Knochenbrüche. Die 50-Jährige habe miterlebt, wie ihr Mann und ihre drei Söhne bei einem israelischen Bombardement getötet worden seien.

Der Zustand der Opfer wurde als stabil beschrieben. „Wir haben aber nur vage Befunde. Es sind dort Kriegsbedingungen“, sagte Deeb, der Mitbegründer der Organisation palästinensischer Ärzte in Deutschland ist. Der Transport der drei Opfer über die Stadt Rafah im südlichen Gazastreifen sei wegen der kriegsbedingt fehlenden Papiere eine logistische Herausforderung gewesen. Er hoffe, dass über PalMed noch weitere Palästinenser nach Deutschland kämen, sagte Deeb (46), der im Alter von 18 Jahren aus Gaza nach Deutschland kam.

dpa

Die Frage klingt makaber – juristisch allerdings ist sie durchaus interessant: Wem gehört das Zahngold eines Toten nach der Einäscherung? Dem Toten? Den Angehörigen? Oder dem Krematorium?

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