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Panorama Schweres Erdbeben in Südwest-China
Mehr Welt Panorama Schweres Erdbeben in Südwest-China
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21:08 08.08.2017
Das Erdbeben traf dieses Hotel in der Stadt Chengdu schwer. Quelle: imago/Xinhua
Peking

Bei einem starken Erdbeben in der Nähe eines beliebten Nationalparks im Westen Chinas sind fünf Touristen getötet worden. 88 weitere Menschen seien in der Gebirgsregion verletzt worden, teilte ein Behördenvertreter der Präfektur Aba in der Provinz Sichuan am Dienstagabend mit. Die Opfer seien aus dem Ort Zhangzha gemeldet worden, sagte er.

Die Erschütterung sei am Dienstagabend mit einer Stärke von 6,5 in einer geringen Tiefe von nur neun Kilometern aufgetreten, erklärte die US-Erdbebenwarte USGS. Das chinesische Erdbebenzentrum sprach von einer Stärke von 7,0 und einer Tiefe von 20 Kilometern. Erdstöße in einer geringeren Tiefe sorgen häufig für größere Schäden als tiefere. Häuser stürzten ein. Wegen der Stärke der Erdstöße, die bis ins mehr als 1500 Kilometer entfernte Peking zu spüren waren, könnte die Zahl der Opfer noch steigen. Mehr als 600 Feuerwehrleute und Soldaten wurden nach ersten Angaben mit Suchhunden entsandt.

Den Angaben des chinesischen Zentrums zufolge ereignete sich das Beben gegen 21.20 Uhr (Ortszeit) in der Nähe des Nationalparks Jiuzhaigou. Der Park ist für seine spektakulären Wasserfälle und Gesteinsformationen bekannt. Das Gebiet befindet sich am Rande des tibetischen Hochplateaus.

In Westchina kommt es immer wieder zu Erdstößen. Wegen der geringen Bevölkerungsdichte in der Gegend ist die Zahl der Todesopfer dabei oft gering. Vor drei Monaten waren bei einer Erschütterung der Stärke 5,4 in der Region Xinjiang allerdings mindestens acht Menschen getötet und mehr als 20 weitere verletzt worden. 268 Menschen kamen bei einem Beben der Stärke 6,8 im Jahr 2003 ums Leben. Bei dem verheerendsten Erdbeben in China in diesem Jahrhundert kamen 2008 in der Provinz Sichuan fast 90 000 Menschen ums Leben.

Von RND/ap/dpa

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